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OÖ/LINZ. Oberösterreich sei nicht nur wirtschaftlich ein Tempomacher in der Republik, sondern soll es auch beim Sport sein, so Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) nach der Landessportreferenten-Konferenz in Bischofshofen am vergangenen Freitag. Dazu sind Initiativen für die Absicherung von Sport-Großveranstaltungen und für eine Digitalisierungs- und KI-Offensive geplant. Der Bund wird diesbezüglich aufgefordert, gemeinsame Strategien zu erarbeiten und umzusetzen.

Am 17. Oktober tagten die Sportreferenten der Bundesländer in Bischofshofen. Im Bild v.l.: Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth (Tirol), Landesrat Heinrich Dorner (Burgenland), Landesrätin Martina Rüscher (Vorarlberg ), Staatssekretärin Michaela Schmidt, Landesrat Martin Zauner (Salzburg), Landesrat Markus Achleitner (Oberösterreich) und Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (Niederösterreich). (Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hölzl)

„Wie kann der Sport in Zeiten knapper Budgets fit für die Zukunft bleiben?“, mit dieser Frage beschäftigten sich die Landessportreferenten bei einer diesbezüglichen Konferenz in Bischofshofen vergangenen Freitag. Unter dem Vorsitz von Landesrat Martin Zauner (FPÖ) wurden aktuelle Themen wie Infrastruktur, Förderstrukturen und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Sport diskutiert.

Gemeinsame Veranstaltungsstrategie

Großveranstaltungen seien, so Achleitner, einerseits ein wichtiger Motivationsfaktor für Nachwuchssportler und darüber hinaus für die gesamte Bevölkerung, sich auch selbst mehr zu bewegen, um fit zu sein. Gleichzeitig seien sie ein wichtiger Wirtschafts- und Tourismusfaktor, sowohl unmittelbar durch Wertschöpfung insbesondere in Gastronomie, Hotellerie und Handel als auch durch die Werbewirkung aufgrund von internationaler Berichterstattung.

Auf Initiative Oberösterreichs hätten die Sport-Landesräte der Bundesländer den Bund aufgefordert, eine gemeinsame Veranstaltungsstrategie sowie abgestimmte Fördergrundlagen mit den Ländern zu erarbeiten und mit den Fachverbänden abzustimmen, heißt es. Ziel sei es, regelmäßig, zeitlich und budgetär akkordiert, Sport-Großveranstaltungen in Österreich umzusetzen.

Laut Achleitner sollen in diesen Strategien auch wiederkehrende „Leuchtturm-Veranstaltungen“ wie die Upper Austria Ladies, die Tour of Austria, der Skisprung-Weltcup oder der Judo Grand Prix berücksichtigt werden und „vom Bund zur nachhaltigen Absicherung mitgefördert werden“, heißt es.

Künstliche Intelligenz im Sport

Ein weiterer Schwerpunkt, den Oberösterreich eingebracht habe, betreffe die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Sport.

„KI und Digitalisierung werden den Sport in den kommenden Jahren grundlegend verändern – von der Vereinsorganisation über smarte Sportstätten bis zur Trainingssteuerung im Leistungs- und Spitzensport“, so Achleitner.

„Wir wollen, dass Österreich hier vorangeht. Deshalb fordern wir eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie für den österreichischen Sport, die von Bund, Ländern und Fachverbänden gemeinsam entwickelt werden soll.“


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