Countdown für EuroSkills in Graz läuft
OÖ. Der Countdown läuft. Nicht einmal mehr 100 Tage, bis nach der corona-bedingten Verschiebung am 6. Jänner 2021 in Graz die Startflagge zu den EuroSkills fällt. „Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiten sich ja schon bestens auf ihre Wettkämpfe vor“, drückt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer dem rot-weiß-roten Fachkräfteteam fest die Daumen für ein erfolgreiches Abschneiden.

Ganz besonders tut dies die WKOÖ-Präsidentin für „ihre“ neun Oberösterreicher im Team Austria. Es sind dies der Anlagenelektriker Alexander Mayrhofer aus Oberneukirchen (voestalpine Stahl GmbH), der Bäcker Simon Sailer aus Mauerkirchen (Sailer GmbH, Mauerkirchen), der Elektroniker Manuel Feindert aus Linz (Absolvent der HTBLA Leonding), der Fliesenleger Maximilian Schrattenecker aus St. Johann am Walde (Gröstlinger Fliesen & Kachelöfen Ottnang), die Friseurin Seda Türkoglu aus Neukirchen/Enknach (Klipp Frisör GmbH, Braunau), der Kälte- und Klimatechniker Marco Hörschläger aus Haslach (Hauser GmbH, Linz), der Maurer Thomas Buchmaier aus Peilstein (Hehenberger Bau GmbH, Peilstein) sowie der Steinmetz Sebastian Wienerroither aus Frankenburg a. H. (Steinmetzmeister Rudolf Wienerroither, Frankenburg). Ebenfalls für Oberösterreich tritt der Stuckateur und Trockenausbauer Stefan Leymüller (Trockenbau Leymüller GmbH, Palting) an, der seinen Wohnsitz in Schleedorf/Salzburg hat. Dabei ist ein weiterer Oberösterreicher, nämlich Johannes Aistleithner aus Allerheiligen i. Mkr., der im Restaurant-Service allerdings unter Tiroler Flagge an den Start geht, weil er derzeit im Hotel Alpenhof in Tux beschäftigt ist.
Berufsolympiade zum zweiten Mal auf heimischem Boden
Nach der seinerzeitigen Berufsolympiade im Jahr 1983 in Linz hat das Team Austria Anfang kommenden Jahres zum zweiten Mal die Chance, auf heimischem Boden seine fachlichen Qualitäten zu demonstrieren. Zu diesem „Heimspiel“ tritt die junge Fachkräfteelite mit 52 Kandidaten in 44 Berufen in bislang noch nie dagewesener Stärke an. „Gerüstet für Edelmetall sind sie vor allem mit einer fundierten dualen Ausbildung, für die man uns weitum bewundert“, zeigt sich Präsidentin Hummer zuversichtlich und bestärkt in ihrem Engagement, sich mit innovativen Initiativen den weiter steigenden Herausforderungen in der beruflichen Bildung zu stellen.
Beispielgebend dafür verweist sie auf die Duale Akademie. Diese Bildungsinnovation „made in Oberösterreich“ bereichert ab dem Lehrgang 2020/21 in bereits 13 unterschiedlichen Berufen das qualifizierte Ausbildungsangebot speziell für AHS-Maturanten, Studierende ohne Studienabschluss und Berufsumsteiger. Bis Mitte Februar 2021 ist der Einstieg möglich, lädt Präsidentin die jungen Leute ein, die angebotenen Stellen von aktuell 320 DA-Ausbildungsbetrieben zu nutzen.


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