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OÖ. Das letzte Quartal im Jahr ist üblicherweise eine umsatzstarke Zeit für die Gastronomie. Im November stehen etwa Wildwochen und Gansl-Essen auf dem Programm. In diesem Jahr bieten Gastronomen einen Abholservice an, der Angebote wie ein Martinigansl-Essen umfasst.

  1 / 2   Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (2. v.l.) und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (l.) besuchten den Genussland-Gastronomen Landhotel Grünberg. Sie appellieren an die Bevölkerung, den Abholservice der Betriebe zu nutzen. (Foto: BMLRT/Michael Gruber)

Viele Gastronomen haben für die Spezialwochen im Herbst bereits Bestellungen bei ihren bäuerlichen Lieferanten vorgenommen. Sie bieten nun einen Abholservice an, der saisonale Schwerpunkte umfasst. „Das Genussland Oberösterreich hat daher auf seiner neuen Homepage eine Liste aller Gastronomen erstellt, welche diesen Service anbieten. Bei diesen Genussland-Partnern kann man sich sicher sein, dass nur beste heimische Lebensmittel auf die Teller kommen“, sagt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP).

Im Detail zeigt die Webseite, welche Gasthäuser und Restaurants einen Service zum Mitnehmen anbieten. „Wer schon bisher Gansl-Essen war, sollte auch heuer nicht darauf verzichten müssen: Unsere Wirtshäuser bieten vom Lieferservice bis zum „Gansl to go“ alles an, was es für ein Martinigansl-Essen im Lockdown braucht. Unsere Wirtshäuser brauchen gerade in dieser schweren Zeit Unterstützung“, ergänzt Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Die saisonale Verankerung im Herbst ist ein Hinweis darauf, dass die Produktion von Lebensmitteln einem Jahresablauf folgt und nicht alle Lebensmittel das ganze Jahr über verfügbar sind.

Die Haltung von Weidegänsen nimmt zu

Der Herbst ist auch die Zeit der Jagd von Wild und der Schlachtung von Weidegänsen. Diese verbringen ihr gesamtes Leben auf der Weide, ernähren sich überwiegend von frischem Gras und wachsen daher langsamer heran als importierte Tiere. Die Schlachtung und der Verzehr finden rund um den Martinitag am 11. November statt. „Die Weideganshaltung hat in Oberösterreich seit 1992 wieder stark zugenommen. Mit mittlerweile 20.000 Gänsen sind unsere Bäuerinnen und Bauern in Österreich führend. Ein großer Teil dieser Gänse wird direkt in die Gastronomie abgesetzt – ein starkes Zeichen der Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Gastronomie. Damit diese enge Zusammenarbeit auch 2020 halbwegs funktioniert, appelliere ich an die Menschen im Land, den Abholservice unserer engagierten Gastronomen zu nutzen. Ein Gansl für den heimischen Familientisch ist ein regionaler und nachhaltiger Genuss und stärkt die heimische Gastronomie“, appelliert Hiegelsberger.


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ein Maßnahmenbetroffener
ein Maßnahmenbetroffener
10.11.2020 12:23

Alle sind gleich, doch einige sind gleicher!

Minister Anschober appelliert an die Bevölkerung, Kontakte deutlich zu verringern. Dauernd wird uns vorgebetet, die sozialen Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren. Gilt anscheinend nicht für unsere Politiker, die durch die Gegend fahren um sicherlich unnötige Selbstdarstellungstermine wahrzunehmen. Wasser prädigen und Wein trinken, dass trifft hier auf Köstinger und Hiegelsberger jedenfalls zu. Wem wundert es hier, dass viele in der Bevölkerung die Maßnahmen nicht mehr mittragen wollen, bei solchen Vorbildern! Schämen Sie sich, Frau Ministerin und Herr Landesrat!