Gesundheitsreferentenkonferenz: Ja zum eImpfpass

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Wurzer Katharina Wurzer Katharina, Tips Redaktion, 20.11.2020 16:54 Uhr

OÖ. Am Freitag, 20. November, wurde die Landesgesundheitsreferenten-Konferenz als Videotreffen abgehalten. Zentrale Themen waren die Bekämpfung der Corona-Pandemie, die Einführung eines eImpfpasses und die Ausbildung für Amtsärzte.

„Das große Thema der heutigen Konferenz der Gesundheitsreferentinnen und Referenten aller Bundesländer war die Corona-Pandemie. Seit mehreren Monaten stehen wir alle vor einer gemeinsamen Herausforderung – die Bekämpfung des Virus. Die Senkung der hohen Corona-Infektionszahlen ist allen ein wichtiges Anliegen und österreichweit sind die Spitäler in einer angespannten Situation. Besonders im Kampf gegen ein Virus, das weder vor Landes- noch vor Bundesgrenzen halt macht, ist eine Bundesländer übergreifende Abstimmung wichtiger denn je. So können wir uns gegenseitig unterstützen und voneinander lernen“, berichtet Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP). Die Corona-Pandemie habe deutlich gemacht, wie sehr medizinische Fachstäbe, Gesundheitsbehörden und Ämter Rückgrat der Pandemiebekämpfung seien.

Schaffung eines zeitgemäßen Bundesgesetzes für den Gesundheitsdienst

Um weiterhin engagierte Ärzte zu gewinnen, brauche es eine Attraktivierung und Neudefinition des Berufsbildes Amtsarzt. „Wir fordern daher die Etablierung eines attraktiven Berufsbildes mit einer Fachärztin bzw. einem Facharzt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Zudem braucht es die Schaffung eines zeitgemäßen Bundesgesetzes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Hierzu müssen auch die Möglichkeiten für behörden-, gemeinde- und gebietskörperübergreifende Tätigkeiten weiterentwickelt und ausgebaut werden“, sagt Haberlander.

Eine Weiterentwicklung betreffe außerdem digitale Dienste in der Gesundheitsversorgung. Notwendig sei die Einführung eines elektronischen Impfpasses. „Auch das Thema der eMedikation ist in einer modernen Welt immer wichtiger“, meint die Gesundheits-Landesrätin abschließend.

 

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