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OÖ. Das Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I) wurde mit dem Sonderpreis bei den Austrian Leading Companies Awards 2020 ausgezeichnet. Österreichweit leben 1,4 Millionen Menschen mit einer Behinderung.

  1 / 2   Der Verein KI-I wurde für seine Arbeit zur Integration von Menschen mit Behinderungen ausgezeichnet. (Foto: KI-I (Archivfoto 2019))

Am Donnerstag, 3. Dezember, ist Tag der Menschen mit Behinderung. Viele dieser Menschen stoßen auf Barrieren, wenn sie Dienste nutzen möchten, die für viele von uns selbstverständlich sind. Dazu zählen etwa digitale Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Information oder Beschäftigung. Das KompetenznetzwerkInformationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I) hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen und älteren Menschen zu verbessern. Darüber berichtet Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ). KI-I ist eine Drehscheibe in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie sowie assistierenden Technologien, barrierefreies Web- und Softwaredesign und Leichte Sprache.

„Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft“

KI-I wurde kürzlich mit dem Oberösterreich-Sonderpreis für herausragende unternehmerische Leistungen bei der Integration von Menschen mit Behinderungen ins Berufsleben ausgezeichnet. Dieser Preis wurde bei den Austrian Leading Companies Awards 2020 vergeben. „Ich danke und gratuliere den Verantwortlichen und allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des KI-I für ihren Einsatz. Wir wissen, Digitalisierung wird die Arbeitsmärkte tiefgreifend verändern. Studien kommen zum Ergebnis, dass davon besonders Menschen mit Behinderungen profitieren könnten. Das KI-I trägt seit vielen Jahren wesentlich dazu bei, dass diese Menschen gleichberechtigt an unserer Gesellschaft teilhaben können und ist ein wichtiger Partner der Sozialabteilung des Landes OÖ“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer zur Auszeichnung.

Übersetzungen in leichte Sprache und Kundenbefragungen

KI-I ist als Verein organisiert und wird von einer Kooperation der der Johannes Kepler Universität, LifeTool gemeinnützige GmbH und der Pädagogischen Hochschule OÖ getragen. Das Sozialressort des Landes fördert den Verein 2020 mit rund 900.000 Euro. Zu den Auftraggebern des KI-I zählen unter anderem das Bundeskanzleramt, verschiedene Ministerien, die AUVA und das Land OÖ. So werden etwa Dokumente und Bescheide in Leichte Sprache übersetzt. Seit 2012 wird das Projekt Proqualis durchgeführt, wo Menschen mit Behinderungen die Qualität der Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen überprüfen. Dazu befragen sie Kunden.


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