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OÖ. Bei der Landwirtschaftskammerwahl am Sonntag, 24. Jänner 2021 wird die Vertretung der Land- und Forstwirte in Oberösterreich für die nächsten fünf Jahre gewählt. Insgesamt treten fünf Wählergruppen an, auf der Ortsebene werden 3.236 Mandate vergeben. Die Briefwahl ist bereits möglich.

  1 / 2   Am Sonntag, 24. Jänner 2021, können Oberösterreichs Land- und Forstwirte ihre Vertretung für die nächsten fünf Jahre wählen. (Foto: Christian Schwier)

Bei der bevorstehenden Landwirtschaftskammerwahl werden 35 Mitglieder der Vollversammlung neu gewählt. Derzeit sind der OÖ Bauernbund mit 24 Sitzen, der Unabhängige Bauernbund mit fünf Sitzen, die Freiheitliche Bauernschaft mit drei Sitzen, die SPÖ Bauern mit zwei Sitzen und die Grünen Bäuerinnen und Bauern mit einem Sitz vertreten. Darüber hinaus werden 424 Ortsbauernausschüsse mit jeweils sieben, neun oder elf Mitgliedern gewählt.

Wahlkarte bei der Gemeinde beantragen

Um die Wahl durchzuführen, wird in praktisch jeder Gemeinde ein eigenes Wahllokal eingerichtet. Die genauen Wahlzeiten sind in der Wahlinformation ausgeführt. Zudem gibt es die Möglichkeit der Briefwahl, der in der Pandemie wohl eine zentrale Bedeutung zukommen wird. „Mit der Briefwahlmöglichkeit wird allen Kammermitgliedern auch in der Corona-Situation ein sicheres Wählen ermöglicht und zudem kann damit vor allem Personen mit Mobilitätseinschränkungen, ortsabwesenden Wahlberechtigten sowie außerhalb Oberösterreichs wohnhaften Wahlberechtigen die Stimmabgabe wesentlich erleichtert werden“, sagt Landwirtschaftskammer OÖ Präsidentin Michaela Langer-Weninger.

Eine Briefwahlkarte kann ab sofort bis spätestens 21. Jänner 2021 bei der zuständigen Gemeinde per E-Mail oder mündlich beantragt werden. Auch die Rückseite der Wahlbenachrichtigung, welche bereits an den Großteil der 129.178 wahlberechtigten Bauern und Bäuerinnen versendet wurde, kann dazu genutzt werden. Eine Ausstellung nach dem 21. Jänner ist dann möglich, wenn die Wahlkarte persönlich oder durch eine bevollmächtigte Person von der Gemeinde abgeholt wird. Wer die Wahlkarte abholt, kann sofort wählen und die Karte am Gemeindeamt lassen. Zu übermitteln sind Briefwahlstimmen bis spätestens 23. Jänner beziehungsweise persönlich bis 24. Jänner an die zuständige Sprengelwahlbehörde.

Für den Einzug reicht ein Mandat

Insgesamt kandidieren die gleichen fünf Wählergruppen wie bei der letzten Landwirtschaftskammerwahl im Jänner 2015. Dazu zählen der OÖ Bauernbund - Team Langer-Weninger, der Unabhängige Bauernverband OÖ (UBV), die Freiheitliche Bauernschaft OÖ (FB), die SPÖ Bauern OÖ und die Grünen Bäuerinnen und Bauern (GBB). Um in die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer einzuziehen, reicht ein Mandat. Eine sonstige Prozenthürde ist in Oberösterreich im Gegensatz zu anderen Landwirtschaftskammern nicht vorgesehen. „Mit jeder Stimmabgabe werden die berechtigten Anliegen der Bäuerinnen und Bauern sowie die Grundeigentümerinteressen gestärkt“, ruft Langer-Weninger abschließend zur Teilnahme an der Wahl auf.


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