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Tips Logo Online Redaktion, 05.07.2021 18:12

OÖ. Die OÖ Landesregierung hat in ihrer Sitzung am Montag die Novellen der Neubauförderungs-, der Eigentumswohnungs- und der Eigenheimförderung beschlossen. Die Baukostenobergrenzen für geförderte Mietwohnungen wurden angehoben und - um keine Mehrbelastung für die Mieter zu verursachen - gleichzeitig die Förderung erhöht. Für jede 2021 neu errichtete Miet- oder Eigentumswohnung und Eigenheim gibt es 2.000 Euro Direktzuschuss.

Symbolfoto (Foto: bogdanhoda/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: bogdanhoda/Shutterstock.com)

„Die gegenwärtige Entwicklung der Baukosten hat die Wohnbaugenossenschaften in eine Situation gebracht, in welcher sozialer Wohnbau zu den gesetzlichen Vorgaben nicht mehr funktioniert hätte. Wir haben hier den dringenden Handlungsbedarf erkannt und entsprechend reagiert, um auch weiterhin unserer Verantwortung im Wohnbau gerecht zu werden. Neben der Anhebung der Baukostenobergrenze haben wir auch ein System von Direktzuschüssen implementiert, damit sich die hart arbeitenden Oberösterreicher auch weiterhin ein sicheres Wohnumfeld leisten können. Gemeinsam mit den Wohnbaugenossenschaften, den Bauträgern und dem Baunebengewerbe werden wir so auch zukünftig leistbaren Wohnraum für die Leistungsträger in unserer Heimat zu Verfügung stellen können“, zeigt sich Wohnbaureferent Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) zufrieden mit den gefassten Beschlüssen.

Anreize für nachhaltiges Bauen

Auch wurden Anreize für nachhaltiges Bauen mit den Stufen „nachhaltig“ und „nachhaltig plus“ gesetzt. Unter dem Motto „Vorverdichten statt Nachverdichten“ soll außerdem der Bodenversiegelung Einhalt geboten werden. Wer künftig mindestens vier Vollgeschoße errichtet, erhält auch eine Förderung je Tiefgaragenparkplatz.

2.000 Euro Direktzuschuss 

Ebenfalls neu: für jede im Jahr 2021 neu errichtete Wohneinheit gibt es 2.000 Euro nicht rückzahlbaren Direktzuschuss des Landes.

Erfreut zeigen sich Frank Schneider, Landes-Obmann des Österreichischen Verbands Gemeinnütziger Bauvereinigungen und dessen Stellvertreter Herwig Pernsteiner, sie sehen eine gute und ausgewogene Lösung im Interesse des gemeinnützigen Wohnbaus und der Bewohner.

Zusätzlich wurden die Förderungen für Eigenheime und Eigentumswohnungen von Zinszuschüssen auf Tilgungszuschüsse umgestellt. Mit höheren Darlehenssummen, zusätzlichen Boni und flexibleren Laufzeiten sollen diese Förderschienen attraktiver werden.


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