Bestes Oberösterreich gibt Kandidaten und Schwerpunkthemen bekannt

Leserartikel Wurzer Katharina, 18.08.2021 16:58 Uhr

OÖ. Nach etablierten Parteien wie der OÖVP, der FPOÖ oder der SPOÖ gab am Mittwoch, 18. August auch Bestes Oberösterreich seine Kandidaten für die Landtagswahl bekannt. Darüber hinaus stellte die Partei ihre Wahlplakate und Schwerpunktthemen im Wahlkampf vor. Dazu zählen die Corona-Pandemie, Demokratie und Klima.

Bestes Oberösterreich wurde wie berichtet von Politikberater und Yogalehrer David Packer gegründet. Nachdem die Partei die 400 nötigen Unterstützungserklärungen sammeln konnte, steht sie gemeinsam mit zehn weiteren Wahlwerbenden auf dem Stimmzettel für die Landtagswahl am 26. September. „Wir möchten 100.000 Menschen in Oberösterreich davon begeistern, dass eine andere Art von Politik möglich ist - eine verbindend, gemäßigte, ausbalancierte. Eine Politik, bei der jeder und jede mitmachen kann“, sagte Spitzenkandidat Packer in einer Pressekonferenz am heutigen Mittwoch, 18. August. Er sei davon überzeugt, dass Politik Freude machen könne und soll.

Der Name „Bestes Oberösterreich“ stehe für ein bestmögliches gemeinsames Bundesland, mit dem laut Packer Bürgerbeteiligungsprozesse verbunden seien. Konkret will die Partei Bürgerräte haben, die in moderierten Prozessen über die Ausrichtung von Oberösterreich entscheiden und dabei die Anliegen von Bürgern berücksichtigen. Die Landtagsabgeordneten sollen den Bürgerräten verpflichtet sein.

Breite Masse als Zielgruppe

Ansprechen möchte Bestes Oberösterreich die breite Masse, die sich nach unaufgeregter, sachlicher und kultivierter Politik sehne. Die Partei sei in der gemäßigten politischen Mitte verortet. Schwerpunktthemen sind Demokratie, die Corona-Pandemie und Klima(schutz). So soll zum Beispiel ein Corona-Bürgerrat eingesetzt werden, um unterschiedliche Sichtweisen zur Pandemie und ihren Maßnahmen auf die Agenda zu bringen, aber auch um Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Im Bereich Klima soll ebenfalls ein Bürgerrat zum Zug kommen, der sich etwa mit Ökosystemen und Umweltschutz befasst. Bei Demokratie sei es zentral darauf zu achten, wie Grundrechte gesichert und vielleicht zeitgemäß ausgebaut werden können.

Auf den Plakaten wird unter anderem mit einer „gemäßigten, gesunden Politik mit Horizont“ sowie Packer und seiner Parteikollegin Steinkogler (Listenplatz 2) geworben.

Kandidaten in allen Wahlkreisen

Bestes Oberösterreich kann in allen Wahlkreisen gewählt werden. Die Kandidaten verteilen sich laut Packer auf fünf Geburtsjahrzehnte und sind überwiegend männlich, vor allem auf Regionallisten. Nach Packer nehmen die Unternehmerin und Psychotherapeutin Nicola Steinkogler (Wahlkreis Hausruckviertel) sowie Trainerin Petra Hauser (Innviertel) die Plätze zwei und drei ein. Dahinter folgen die Raumplanerin Barbara Klepatsch (Mühlviertel), der Einrichtungsplaner Herbert Praher (Mühlviertel), der Selbstständige Mathias Fink (Traunviertel), der Angestellte Florian Brauner (Hausruckviertel), der Pensionist Gerhard Pötscher (Traunviertel), Betriebsleiter Sigurd Steinkogler (Innviertel) und der Pensionist Gerhard Urban (Linz und Umgebung).

Nach dem Sammeln der Unterstützungserklärungen geht die Partei in den kommenden Wochen erneut auf Pop-Up-Tour in ganz Oberösterreich. Zudem sollen Gesprächsabende stattfinden, bei denen sich Interessierte anmelden und zum Dialog über Politik kommen können. Um in den Landtag einzuziehen, sind vier Prozent der Stimmen nötig, was bei durchschnittlicher Wahlbeteiligung etwa 35.000 Personen entspricht.

Weitere Informationen wie zu den Kandidaten finden sich auf der Webseite von Bestes Oberösterreich.

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