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Tips Logo Online Redaktion, 04.09.2021 12:10

OÖ/WELS. Die FPÖ Oberösterreich startete am Freitag gemeinsam mit Bundesparteiobmann Herbert Kickl in der Welser Rotax-Halle vor laut FPÖ über 4.000 Sympathisanten offiziell in den Wahlkampf für die Landtags-, Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen am 26. September. Dominierende Themen waren die Corona-Maßnahmen und die Flüchtlingspolitik des Bundes.

Manfred Haimbuchner - Archivfoto (Foto: Volker Weihbold)
Manfred Haimbuchner - Archivfoto (Foto: Volker Weihbold)

„Der 26. September wird für viele ein überraschender und für die FPÖ ein erfolgreicher Tag werden. Da bin ich mir ganz sicher“, so Landesparteiobmann, LH-Stellvertreter Manfred Haimbuchner zu Beginn. Die Freiheitlichen hätten in Regierungsverantwortung viel mehr erreicht, als sie sich vorgestellt hätten. „Auch mit Andreas Rabl haben wir in Wels gezeigt, dass freiheitliche Politik wirkt“, so Haimbuchner.

Kritik an Bundesregierung 

In puncto Covid-Maßnahmen meinte Haimbuchner: „Ich hätte mir gewünscht, dass die Exekutive genauso konsequent illegale Einwanderung kontrolliert hätte, wie die Menschen in der Corona-Quarantäne.“ Die Informationspolitik der Bundesregierung sei desaströs gewesen, man habe sich „von Angst, Stimmungen und Propaganda leiten lassen. Während unsere Familien während des Lockdowns extremen Belastungen ausgesetzt waren, hatte die Bundesregierung nichts Dringenderes zu tun gehabt, als sich neue Maßnahmenschikanen auszudenken“, so seine scharfen Worte.

Politik für Leistungsträger 

„Dieses Land verdient sich Politik für Leistungsträger. Wir wollen keine weiteren Belastungen der hart arbeitenden Österreicher. Jeder Österreicher muss ein Einkommen zum Auskommen haben“, so Haimbuchner. „Illegale Einwanderer aus Ländern, in denen offenkundig keine Verfolgung stattfindet, sollen ohne weiteres Verfahren abgewiesen werden. Die Grenzen für illegale Einwanderer sind sicher zu machen. Wir sind von sicheren Drittländern umgeben. Bei uns dürfte es also gar keine Asylwerber geben“, meint der FPÖ-Landesparteiobmann. Kickl: „Es wird keine harte Flüchtlingspolitik gemacht, sondern es wird nur so getan. Es wird nicht abgeschoben, sondern es wird nur Propaganda getrieben“, und das sei in Wahrheit eine „Verarschung“ der österreichischen Bevölkerung.

Haimbuchner geht davon aus, dass die FPÖ bei den Landtagswahlen in OÖ zweitstärkste Kraft bleiben werde, von über 20 Prozent ist er überzeugt. Mehr dazu hier.


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