WKOÖ-Präsidentin Hummer: "NoVA-Übergangsfristverlängerung ist sinnvoll"
OÖ. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer begrüßt die avisierte Verlängerung der NoVA-Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge bis Mai 2022. Dieser verhindert eine Benachteiligung von Betrieben durch Lieferschwierigkeiten.

Mit 1. Juli 2021 wurde die Normverbrauchsabgabe (NoVA) empfindlich erhöht. Besonders betroffen waren Klein-Lkw der Klasse N1, die von der NoVA bislang nicht erfasst waren. „Auch wenn die NoVA-Erhöhung trotz massivem Widerstand der Wirtschaft nicht zu verhindern war, konnten wir jetzt zumindest eine entlastende Regelung finden“, begrüßt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer die avisierte Verlängerung der Übergangsfrist bis 1. Mai 2022, die am 19. November im Plenum des Nationalrats fixiert werden soll.
Nachteil durch Lieferschwierigkeiten verhindern
Im Rahmen der Erhöhung wurde eine Erleichterung für Fahrzeuge geschaffen, wenn der Kaufvertrag vor dem 1. Juni 2021 abgeschlossen wurde und die Lieferung, oder der innergemeinschaftliche Erwerb vor dem 1. November 2021 erfolgt. Diese Fahrzeuge sollten noch nach der alten Rechtslage besteuert werden. Viele Unternehmen haben aufgrund dieser Übergangsregelung Fahrzeuge bestellt, die allerdings aufgrund der gegenwärtigen Lieferverzögerungen nicht mehr rechtzeitig ausgeliefert werden können. Deshalb würden jetzt viele Mitgliedsbetriebe durch die Finger schauen.
Erfolgskurs für Wirtschaft
Für WKOÖ-Präsidentin Hummer geht es aber nicht nur um die deutlich höheren Kosten. „Dadurch, dass bei einer Lieferung nach der Übergangsfrist die Fahrzeuge erheblich teurer werden, sind natürlich auch Rechtsstreitigkeiten vorprogrammiert. Gerade jetzt ist es aber wichtig, dass die Wirtschaft wieder auf Erfolgskurs gebracht wird. Rechtsstreitigkeiten sind da kontraproduktiv“, so Hummer.


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