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OÖ. Am Montag starten in OÖ die Semesterferien. Und auch wenn die Schüler noch nicht an deren Ende denken wollen, bringt dieses eine wesentliche Lockerung mit sich: Mit 28. Februar fällt die Maskenpflicht am Sitzplatz auch für die Schüler der Oberstufe.

 (Foto: CandyBox Images/Shutterstock.com)
(Foto: CandyBox Images/Shutterstock.com)

Mit dem Start des Sommersemesters am 28. Februar endet die Sicherheitsphase – diese galt seit 15. November verschärfend zur Risikostufe 3 – auch an allen oberösterreichischen Schulen. Sprich, die Maskenpflicht fällt auch für alle Schüler der Oberstufe am Sitzplatz, außerhalb der Klasse bleibt sie erhalten. Die Maskenpflicht für Schüler der Primarstufe (bis einschließlich der 4. Schulstufe) am Sitzplatz wurde bereits am 14. Februar aufgehoben. Lehrer müssen weiterhin Maske tragen. Zudem sollen Schulveranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen (wie etwa Präventionskonzept, Einhaltung der Vorgaben der besuchten Betreiber, Mitnahme von Antigentests zur kurzfristigen Testung am Veranstaltungsort) wieder möglich sein. 

Um einen möglichst sicheren Start in das Sommersemester zu gewährleisten, bekamen Oberösterreichs Schüler von den Schulleitern je fünf Stück Antigen-Tests mit nach Hause, um den eigenen Gesundheitszustand während und vor allem am Tag vor dem Schulstart kontrollieren zu können. „Für das Sommersemester wünsche ich mir, wie viele andere, dass wir langsam aus den Fängen der Pandemie kommen. Lassen Sie uns positiv in das zweite Halbjahr starten“, so Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

Seit Beginn des Schuljahres werden an allen Standorten regelmäßig Antigen- wie auch PCR-Tests durchgeführt. Insgesamt waren es mehr als sechseinhalb Millionen Antigen-Tests (davon waren 0,21 Prozent positiv) sowie mehr als zweieinhalb Millionen PCR-Tests (davon waren 0,29 Prozent positiv). „Bildung und Gesundheit müssen sich bestmöglich ergänzen. Die Testungen waren in der Delta-Phase, also vor Weihnachten, ein taugliches Instrument. Nun treten wir in eine neue Phase“, so Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Knapp 21.200 Laptops verteilt

Weitere Schritte werden vom Bildungsministerium aktuell diskutiert. „Aber auch abseits von Corona gab es viele wichtige Entwicklungen im Bildungsbereich. Wichtige Schritte wurden mit dem Fach der Digitalen Grundbildung und der technischen Ausstattung der Schulen gesetzt. In diesem Semester wurden an vielen Schulen die versprochenen Laptops vom Bildungsministerium ausgeliefert. Knapp 21.2000 Geräte haben die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer bereits erhalten. All jenen, die noch auf ihr Gerät warten, hat das Ministerium zugesagt, dass die Geräte bald geliefert werden“, betont Haberlander.

Neulehrkräfte im Wintersemester

Im Laufe des ersten Semesters wurden zudem 1.469 Neulehrer angestellt, 1.028 davon im Pflichtschulbereich. „Bildung ist die Chance für junge Menschen, sich für ihre Zukunft zu rüsten. Und die Möglichkeit für jede und jeden Einzelnen, seine Talente zu entfalten. Die Pädagoginnen und Pädagogen spielen für die Zukunft unseres Landes eine enorme Rolle, da sie der nachfolgenden Generation Wissen und Werte vermitteln und ihnen ein Vorbild sind. Wir sind auch weiterhin auf der Suche nach motivierten und engagierten Männern und Frauen, die Pädagoginnen oder Pädagogen werden wollen – egal ob in den Schulen oder in den Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen“, rufen Haberlander und Klampfer auf.

Infotage der Pädagogischen Hochschule:

  • 8. März 2022, 10–15 Uhr an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich
  • 10. März 2022, 16–19 Uhr an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz

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