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OÖ. Auf digitaler Kommunikation liegt der Schwerpunkt des diesjährigen Vernetzungstreffens „Gewalt – Schule – Medien“, das seit dem Schuljahr 2014/14 stattfindet. Ziel ist es, an jedem Schulstandort kompetente Ansprechpartner zu haben.

Bildungsdirektor Alfred Klampfer, Peter Eiselmair (Education Group), LH-Stellvertreterin Christine Haberlander, Diplompsychologe Georg Milzner und Erwin Bindreiter, Direktor der Mittelschule St. Georgen am Walde (v. l.) (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)

Jährlich rund 300 Multiplikatoren nehmen an dem Vernetzungstreffen teil. Ein österreichweit einzigartiges Netzwerk unterstützt dabei die Aus- und Weiterbildung von Pädagogen. Entwickelt wurde das Projekt von der Education Group im Auftrag des Landes OÖ, begleitet wird es von der Bildungsdirektion OÖ, der Schulpsychologie OÖ, Saferinternet, dem Landeskriminalamt OÖ, dem Institut Suchtprävention, der KiJA OÖ sowie Medienexperten als Keynote Speaker.

Bereit sein für Aus- und Weiterbildung

„Die digitale Welt steht nicht still, neue technologische Entwicklungen werden uns quasi täglich präsentiert. Das bedeutet natürlich, dass auch wir nicht stillstehen dürfen, was die Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung betrifft, sondern dass wir beweglich bleiben müssen, flexibel und offen für alles Neue, was in der digitalen Welt noch auf uns zukommt. Bei den Vernetzungstreffen ‚Gewalt-Schule-Medien‘ werden deshalb die neuesten Trends thematisiert – immer mit einem pädagogischen Hintergrund“, erläutert LH-Stellvertreterin Bildungslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP).

Gerade junge Menschen dürften in der Welt der Digitalisierung nicht alleine gelassen werden, der richtige Umgang auch in der Schule müssen vermittelt werden. „Denn am Ende des Tages muss die Technik den Menschen dienen – und nicht umgekehrt“, so Haberlander.

Kompetente Ansprechpartner an jedem Schulstandort

Peter Eiselmair, Geschäftsführer der Education Group: „Kommunikation ist eine Kernkompetenz im zwischenmenschlichen Zusammenleben und -arbeiten. Ungeachtet der Tatsache, dass jugendliche Generationen zu jeder Zeit eigene Kommunikationswege und Formen ausbilden, unterstützen digitale Medien hierbei gänzlich neue Ausprägungen. Moderne Bildungskonzepte sollen diese Möglichkeiten aufgreifen, deren Chancen in Bezug auf Kinder und Jugendliche erkennen; gleichwohl aber auch problematische Handlungsweisen klar aufzeigen und gemeinsam zeitgemäße Kommunikationsformen und Verhaltensweisen erarbeiten.“

„Das Projekt 'Gewalt – Schule – Medien' leistet einen wertvollen Beitrag, Lehrkräfte auf die Chancen, aber auch Risken der digitalen Welt vorzubereiten und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen“, so auch Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

Beim Treffen geht es um Erfahrungsaustausch, um neue Erkenntnisse und um Vorträge von hochkarätigen Referenten, die Neues aus der Welt der digitalen Medien berichten. Ziel des Projektes ist es, dass an jedem Schulstandort ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Medien und digitaler Gewaltprävention zur Verfügung steht.

Eigenes Programm für Volksschulen

Das erfolgreiche Projekt „Gewalt – Schule – Medien“ richtet sich an die Zielgruppe Mittelschule und Polytechnische Schule. Für die Zielgruppe Volksschule wurde das Projekt adaptiert: „Medienfit in der Volksschule“. Bis dato wurden in allen Bildungsregionen Workshops mit über 900 Volksschulpädagogen durchgeführt.

Materialien, Informationen und Kontaktdaten zu den Kooperationspartnern sowie zu Experten stehen den Multiplikatoren jederzeit über das Online-Portal gewalt-schule-medien.edugroup.at zur Verfügung.


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