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OÖ. Nach Abschluss der neuen 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Elementarpolitik kam die zuständige Bildungs-Landesrätin, LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) im Rahmen ihrer Dialogtour zu diesem aktuellen Brennpunkt-Thema nun zu einem weiteren Gespräch mit Gewerkschaftsvertretern zusammen. Es gehe jetzt um die gemeinsame Ausarbeitung konkreter Maßnahmen, sind sich beide Seiten einig.

 (Foto: akira_photo/stock.adobe.com)
(Foto: akira_photo/stock.adobe.com)

„In dieser Phase der Dialogtour sollen nun aufbauend auf den vorangegangenen Gesprächen und den Ergebnissen der 15a-Verhandlungen gemeinsam mit allen Partnern konkrete Unterstützungsmaßnahmen in weiteren Arbeitsgesprächen gemeinsam erarbeitet werden“, so Haberlander. Ihr Ziel sei, gemeinsam für die beste Betreuung zu arbeiten, moderne Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen sowie ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Pädagogen auf die Bedürfnisse der Kinder konzentrieren könnten.

Beim ersten Gespräch mit den Gewerkschaften Ende April wurde vereinbart, sich gemeinsam für ein positives Image, die Attraktivierung der Berufsbilder, sowie für eine Ausbildungsoffensive einzusetzen. Weiters gab es ein Bekenntnis zur Kinderhöchstzahl von 23 und restriktiver Kontrolle bei Überschreitung in Ausnahmefällen.

Konkrete Lösungsansätze 

Beim jetzigen zweiten Zusammentreffen mit den Gewerkschaften younion OÖ und GPA OÖ seien erste konkrete Lösungsansätze und Maßnahmen behandelt worden. „Ich bedanke mich bei den Vertretern der beiden Gewerkschaften für das konstruktive Gespräch und es freut mich, dass dabei bereits über einige Punkte eine gemeinsame Sichtweise hergestellt werden konnte. Natürlich sind aber auch noch einige Punkte offen“, so Haberlander.

Gewerkschaften: „Druck wirkt“

„Unser Druck wirkt, auch die Landesseite hat verstanden, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Wir arbeiten jetzt daran, dass Verbesserungen rasch umgesetzt werden, um die Beschäftigten in Oberösterreich möglichst schnell zu entlasten“, so Christian Jedinger, Landesvorsitzender der Gewerkschaft younion, nach dem Arbeitsgespräch.

Wolfgang Gerstmayer, Geschäftsführer der GPA OÖ: „Wir fordern weiterhin die Verkleinerung der Gruppengrößen, zusätzliches Personal und eine Ausbildungsoffensive, die gerechte Entlohnung der Kollegen, auch die Abbildung aller Berufsgruppen im Gesetz ist mittel- und langfristig ein wichtiger Punkt, erwachsenengerechtes Mobiliar und die ausreichende Ausstattung der Gruppen, es muss an vielen Schrauben gedreht werden, damit eine gesamtheitliche sinnvolle Lösung geschaffen wird.“

Gespräche gehen weiter 

Im Juni werden die nächsten Gespräche mit Dienstgeber- und Dienstnehmervertreter stattfinden, kündigen Haberlander wie Gewerkschaftsvertreter an.


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