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OÖ/LINZ. Wolfgang Steiger ist neuer Präsident des Landesverbands der Elternvereine an höheren und mittleren Schulen in Oberösterreich (LVEV OÖ). Er folgt Joris Gruber nach, mit dem Steiger als dessen Stellvertreter in den vergangenen Jahren bereits eng zusammengearbeitet hat.

LH-Stellvertreterin, Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander und der neue Präsident des Landesverbandes der Elternvereine Wolfgang Steiger (Foto: LVEV OÖ)

Bei der Generalversammlung des LVEV OÖ wurde Wolfgang Steiger zum neuen Präsidenten gewählt. Joris Gruber hatte vier Jahre lang dem LVEV OÖ als Präsident gedient.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und auf die neue Aufgabe. Es sind turbulente Zeiten, und ich möchte dazu beitragen, dass die Anliegen der Eltern und der Schüler ausreichend Gehör finden“, so Steiger, auch Gemeinderat in Linz, über seine neue Aufgabe. „Ich danke meinem Vorgänger Joris Gruber für dessen hervorragende Arbeit in den vergangenen, sehr fordernden Jahren. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Vorstand daran mitzuwirken, die Rahmenbedingungen für unsere Schüler in Oberösterreich zu verbessern.“

„Erste Ansprechpartner“

Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander betont im Rahmen der Generalversammlung die wichtige Rolle der Elternvertretungen für die Eltern und die Schulgemeinschaft. „Als Elternvertreter sind sie für alle Eltern und Erziehungsberechtigte im Land die ersten Ansprechpartner, Vermittler und das große offene Ohr für viele Anliegen. Der regelmäßige Austausch zwischen Schule und Eltern gehört zu den wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Schullaufbahn. Die Elternvereine ermöglichen eine gezielte Vertretung der Interessen von Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und bringen die Elternperspektive in die Gemeinschaft Schule ein. Ich danke Wolfgang Steiger für seine Bereitschaft in diesem Bereich Verantwortung zu übernehmen und wünsche ihm für seine Tätigkeit alles Gute“, so Haberlander.

Fokus auf Corona-Auswirkungen

Kaum ein Bereich war in den vergangenen beiden Jahren durch die pandemiebedingten Einschränkungen so stark betroffen wie die Schulen. „Die langfristigen Folgen können wir heute noch gar nicht abschätzen“, so Steiger. „Umso wichtiger ist es, dass wir schnell handeln und ein niederschwelliges psychologisches Betreuungsangebot anbieten.“ Auch wenn es jetzt eine Verschnaufpause gebe, müsse rechtzeitig darauf geschaut werden, für den Herbst gut vorbereitet zu sein. „Wir Eltern erwarten uns von allen Schulleitern, von allen Pädagogen, unterstützt durch die Bildungsdirektion und das Bildungsministerium, eine umfassende Vorbereitung für alle möglichen Szenarien, vor die uns ein möglicher Corona-Herbst stellen kann“, hält Steiger fest.

Dies gelte besonders für das Mittel des Fernunterrichts. „Sollte es wieder notwendig werden, auf Distance-Learning umzustellen, so muss gewährleistet sein, dass es zu einem reibungslosen Übergang vom Präsenzunterricht zum Fernunterricht kommt.“


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