Oö. Arbeitsmarkt weiter positiv und stabil
OÖ. Weiterhin bei über 700.000 liegt die Beschäftigung in OÖ im August 2022, der Stellenmarkt bleibt auf konstant hohem Niveau, zeigen die aktuellen Zahlen vom AMS OÖ. Knapp 35.000 Stellen sind unbesetzt.

„Die Situation am OÖ Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv und stabil. Die Arbeitslosigkeit ist in allen Bereichen rückläufig und die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ist nach wie vor hoch. Allerdings registrieren wir steigende vorübergehende Freistellungen mit Einstellzusagen. Ob dies im Zusammenhang mit der restriktiveren Gewährung von Kurzarbeit steht, muss beobachtet werden“, erläutert Iris Schmidt, stellvertretende Landesgeschäftsführerin des AMS OÖ.
Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent
Die Arbeitslosenquote betrug in Oberösterreich im August 3,9 Prozent (Österreichschnitt: 5,9 Prozent) und lag damit um 0,6 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Beschäftigten lag bei 701.000 Personen (+10.000 bzw. +1,4 Prozent mehr als im Vorjahr). Die Zahl der Arbeitslosen lag deutlich niedriger als vor einem Jahr (-3.775; -11,7 Prozent auf 28.575 Personen). In Schulungen befinden sich 8.302 Personen (+0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Langzeitbeschäftigungslosigkeit sinkt weiter
Die Arbeitslosigkeit sank bei den Frauen (-2.039; -12,2 Prozent) etwas stärker als bei den Männern (-1.736; -11,1 Prozent). Bei den Jugendlichen (unter 25 Jahre) zeigte sich ein Rückgang von -4,3 Prozent (-169) bei den Vorgemerktenzahlen. Bei Personen über 55 Jahre reduzierte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr mit -14,3 Prozent ebenfalls deutlich (-1.024). Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen reduzierte sich ebenfalls weiter und liegt mittlerweile um -4.110 Personen unter dem Vorjahresniveau (-36,3 Prozent).
Knapp 35.000 offene Stellen
Ende August standen beim AMS OÖ 34.573 offene Stellen zur Verfügung, um 3.355 bzw. +10,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem waren 2.315 sofort verfügbare Lehrstellen (+260 bzw. +12,7 Prozent) und 782 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (-179; -18,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) gemeldet.


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