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OÖ. Die Energie AG unterstützt in Kooperation mit dem oberösterreichischen Fußballverband heimische Fußballvereine dabei, ihre Trainingsanlagen und Sportstätten mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Der OÖ Fußballverband und die Energie AG präsentieren den Kicker-Deal symbolisch mit Photovoltaik-Panel. v. li. n. re.: Raphael Oberndorfinger, Hans Kronberger, Gerhard Götschhofer (alle OÖ Fußballverband), Werner Steinecker, Klaus Dorninger (Energie AG Oberösterreich) (Foto: Hermann Wakolbinger)

Das Angebot für den Fußballverband basiert auf dem Photovoltaik-Profideal, dessen Zielgruppen üblicherweise Gewerbebetriebe und die Landwirtschaft sind. Mit dem Kicker-Deal wurde das Contracting-Modell für die oberösterreichischen Fußballvereine maßgeschneidert.

Eine Erhebung des Oberösterreichischen Fußballverbandes unter seinen 376 Mitgliedsvereinen hat ergeben, dass 86 Prozent Interesse an zukunftsorientierten Maßnahmen im Bereich Energieversorgung haben.

Erster Schritt: Beratung

Die Umsetzung der PV-Anlage erfolgt in mehreren Schritten. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Beratung, bei der grundlegende Fragen geklärt werden:

  • Wie kann ich die Anlage optimal einsetzen?
  • Wie groß soll die Anlage sein?
  • Sind meine Dächer für die Errichtung einer PV-Anlage überhaupt geeignet?

Die Vereine erhalten für 330 Euro ein Beratungspaket, das eine Vor-Ort Beratung inkludiert – diese Kosten werden zurückerstattet, wenn sich der Verein innerhalb von vier Wochen nach dem Beratungstermin für den PV-Kicker-Deal entscheidet.

Finanzierung des Kicker-Deals

Die Finanzierung des Deals erfolgt über ein sogenanntes Contracting-Modell. Dabei wird je nach Strommenge eine monatliche Pacht vereinbart, die Laufzeit beträgt 15 Jahre. Nach Ablauf dieser Laufzeit wird von der Energie AG noch der Wechselrichter getauscht und die Anlage geht - nach Bezahlung des Restwerts - in das Eigentum des jeweiligen Fußballvereins über. Investitionskosten entstehen für die Vereine keine.

PV-Strom frei vermarktbar

Dieser kann den mit der Photovoltaik-Anlage erzeugten Strom dann selbst nutzen oder frei vermarkten. Wenn ein Fußballverein mit seiner Anlage deutlich mehr Strom erzeugt, als er selbst verbrauchen kann, könnte er zum Beispiel den Überschuss allen daran interessierten Vereinsmitgliedern zur Verfügung stellen.

Das Photovoltaik-Contracting der Energie AG gibt es für Businesskunden seit 2015. Mittlerweile sind 61 solcher Anlagen in Betrieb, diese erzeugen zusammengerechnet 9.9 GWh Strom, das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von fast 2.800 Haushalten. Die größten, bisher errichteten Anlagen befinden sich am Flughafen Linz, bei Röchling Leripa (Öpping), Fischer Brot (Linz), Bauhütte Leitl-Werke (Eferding) und der Familie Hochreiter (Bad Leonfelden bzw. Reichenthal).


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