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Tips Logo Online Redaktion, 17.12.2022 10:00

OÖ. Die Zukunftserwartungen in der heimischen Wirtschaft haben sich laut Wirtschaftskammer OÖ (WKOÖ) spürbar eingetrübt. Laut WKOÖ-Wirtschaftsbarometer rechnet der Großteil der Unternehmen für die nächsten zwölf Monate mit einer Verschlechterung der Auftragslage. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer fordert zum Gegensteuern eine „Investitionsprämie Neu“ der Bundesregierung.

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer (Foto: Hermann Wakolbinger)
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Nach zwei Jahren mit Wachstumsraten über vier Prozent werde die heimische Wirtschaftsleistung 2023 laut aktuellen Prognosen der Forschungsinstitute stagnieren. Das WIFO rechnet mit einem realen BIP-Wachstum von lediglich 0,3 Prozent. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer fordert Gegenmaßnahmen: „Wenn wir jetzt nicht handeln, droht uns nicht nur konjunkturell ein verlorenes Jahr 2023, ein Mangel an Neuinvestitionen würde auch dem gesamten heimischen Wirtschaftsstandort über viele Jahre hinweg schaden.“

„Anreize für Investitionen nötig“

Es sei daher Zeit, über eine „Investitionsprämie Neu“ nachzudenken, so Hummer. Oberösterreich sei von der Investitionsprämie der Bundesregierung in Zeiten der Pandemie einer der größten Profiteure gewesen. „Wir brauchen Anreize, um vor allem Investitionen im Bereich der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu forcieren. Dasselbe gilt für die Digitalisierung und für die Produktivitätssteigerung, insbesondere im Produktionsbereich. Das würde nicht nur die heimische Wirtschaft kurzfristig beleben, sondern über längere Sicht vor allem die Abhängigkeit von Energie aus dem Ausland reduzieren und somit dem Wirtschaftsstandort OÖ mehr Resilienz verleihen“, ist Hummer überzeugt.

Die Höhe der Investitionsprämie sollte, geht es laut der WKOÖ-Präsidentin, wie zuletzt in den Jahren 2020/2021, 14 Prozent betragen.


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