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OÖ. Das Land OÖ beteiligt sich mit 333.000 Euro an den Bundesländer-Hilfen für die Erdbebenopfer im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien. Die Konferenz der Landeshauptleute hat beschlossen, Hilfsgelder in Höhe von zwei Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, aufgeteilt nach Bevölkerungsschlüssel.

Landhaus Linz (Foto: Volker Weihbold)
Landhaus Linz (Foto: Volker Weihbold)

Nach dem katastrophalen Erdbeben mit inzwischen mehr als 40.000 Toten unterstützen die Bundesländer die Austrian Development Agency (ADA) mit zwei Millionen Euro für Hilfsmaßnahmen vor Ort. Die Summe wird nach dem Bevölkerungsschlüssel aufgeteilt. Der Beitrag Oberösterreichs beträgt dadurch rund 333.000 Euro.

„Humanitäre Hilfe selbstverständlich“

„In Oberösterreich helfen wir zusammen. Wir helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird. Das haben wir bereits in der Vergangenheit so gehalten und dazu stehen wir auch jetzt. Ich freue mich, dass es auch dieses Mal wieder gelungen ist, rasch und unkompliziert einen gemeinsamen Beitrag der Länder zu leisten, um die Not der Betroffenen ein Stück weit zu lindern“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. Sein Stellvertreter Manfred Haimbuchner ergänzt: „Humanitäre Hilfe vor Ort und finanzielle Unterstützung sind bei einer solchen Katastrophe selbstverständlich. Oberösterreich hat diese Verantwortung immer ernst genommen und wird dies auch weiterhin tun.“

Im Vorjahr wurden von den Bundesländern 2 Millionen Euro an Soforthilfen für die Ukraine sowie 2020 insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Flüchtlingsbetreuung in Griechenland und Syrien bereitgestellt. Dazu wurden unter anderem oberösterreichische Hilfsprojekte nach dem Taifun auf den Philippinen (2014), dem Erdbeben in Ecuador (2016) oder den verheerenden Überschwemmungen in Mosambik (2019) unterstützt.


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