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OÖ/LINZ. Im Rahmen der Werkstatt für Demokratie des oberösterreichischen Landtages finden heuer erstmals an zwei Wochen Workshops statt. 36 Schulklassen werden dabei im Landhaus in Linz zu Gast sein. Im Mittelpunkt steht heuer die Europäische Union.

  1 / 3   Die Abgeordneten Michael Fischer (FPÖ), Michael Nell (ÖVP) und Rudolf Hemetsberger (Grüne) beim Interview mit Schülern der Mittelschule 17 – Dr. Karl-Renner-Schule Linz. (Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger)

Bereits seit 2014 bietet der Oö. Landtag in Kooperation mit der Agentur Müllers Freunde GmbH die Werkstatt für Demokratie an. Schüler von der 5. bis zur 9. Schulstufe verbringen vier Stunden im Landhaus und erarbeiten sich grundlegendes Wissen über das demokratische System. Fester Bestandteil ist auch ein Interview mit drei Abgeordneten der im Landtag vertretenen Fraktionen.

Angebot nun für 36 Klassen

Aufgrund der starken Nachfrage wird das Angebot nun ausgebaut. Statt bislang 18 Workshop-Plätzen werden heuer zwei Workshop-Wochen für insgesamt 36 Klassen angeboten.

„Es ist unser klares Ziel, jede Schülerin und jeden Schüler einmal im Landhaus begrüßen zu dürfen. Dafür braucht es entsprechende Angebote, die glücklicherweise auch sehr gut angenommen werden. Daher haben wir entschieden, dieses Jahr erstmals die doppelte Anzahl an Workshop-Terminen anzubieten. Es ist mir persönlich eine große Freude, dass wir die Plätze problemlos befüllen konnten“, so Landtagspräsident Max Hiegelsberger (ÖVP).

Der Schwerpunkt 2024 liegt auf der Europäischen Union. Inhalte sind unter anderem die Ursprünge und Institutionen der Europäischen Union als auch die Frage, wie der Landtag als Vertretung der heimischen Bevölkerung an der Entscheidungsfindung in Brüssel und Straßburg beteiligt ist.

Laufender Ausbau der Demokratiebildungs-Angebote

Die zweite Woche „Werkstatt für Demokratie“ findet heuer bewusst von 11. bis 15. März statt, in derselben Woche wie das Landtagssymposium „Zukunft der Demokratie – Demokratie der Zukunft“. „Mitte März ruft der Landtag gewissermaßen eine Schwerpunktwoche Demokratie aus“, so Hiegelsberger.

Bestandteil im Lehrplan

Grundsätzlich ist der Landtag Bestandteil des Lehrplans, bei vielen jungen Menschen aber zu wenig präsent, so Petra Burg, Direktor-Stellvertreterin der Berufsschule Linz 2: „Das Landhaus als Gebäude ist fast allen bekannt, aber was im Gebäude passiert, darüber wissen die Jugendlichen nicht sehr viel. Im Alltag haben die Jugendlichen keine von ihnen wahrgenommenen Berührungspunkte. Daher sind die Angebote des Landtags, um die jungen Menschen für Politik zu begeistern, auch so wichtig.“

Zur Unterstützung der Lehrenden an Berufsschulen wird es im Herbst 2024 erstmals einen eigenen Fortbildungstag im Landhaus in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landtag geben.

Mehr Infos zur Werkstatt für Demokratie des Oö. Landtags gibt’s auf ooe-landtag.at


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