Sechs-Parteiengespräch zur Antiatom-Arbeit des Landes OÖ
OÖ/LINZ. Die Präsentation von Maßnahmen der oö. Anti-Atom-Offensive 2024 und Tschechiens Pläne zum Bau neuer AKW-Blöcke waren Thema beim Sechs-Parteien-Gespräch Anti-Antom mit den oö. Landtagsparteien.

Zur Information und Abstimmung lud Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) zum Gespräch, für die Landtagsparteien nahmen die Landtagsabgeordneten Josef Naderer (ÖVP), Klaus Mühlbacher (ÖVP), David Schießl (FPÖ), Thomas Antlinger (SPÖ), Ulrike Schwarz (Grüne), Klubobmann Manuel Krautgartner (MFG) und Klubobmann Felix Eypeltauer (NEOS) teil.
Maßnahmenpaketes der oö. Anti-Atom-Offensive 2024
Der Anti-Atom-Beauftragte das Landes OÖ, Dalibor Strasky präsentierte den Jahresbericht. Ein Fokus lag dabei auf den Vorbereitungen Tschechiens zum Bau neuer AKW-Blöcke und die erst kürzlich getroffene Aufforderung der tschechischen Regierung an die Projektanten aus Frankreich und Südkorea, Angebote für vier Reaktorblöcke zu legen.
Kaineder: „Die Aufgabe in der Anti-Atom-Arbeit ist eine große Herausforderung, mit einer milliardenschweren Atomlobby als Gegner. Wir werden unsere Kommunikationsarbeit verstärken müssen, die Sicherheitsfragen rund um die bestehenden AKW und Laufzeitverlängerungen weiterhin aufmerksam verfolgen und rechtliche Schritte ausloten, koordinieren und nutzen, wo dies möglich ist.“
Weitere behandelte Themen:
- die Entwicklungen zu modularen Reaktoren (SMR), deren Bau Tschechien an stillgelegten Kohlekraftwerk-Standorten vorsieht
- Vorfälle im AKW Temelín im vergangenen Jahr
- Stand in der Endlagersuche Tschechiens
- Fördervorschlag für die Anti-Atom-Vereine im Rahmen des Maßnahmenpakets 33 und die zugrunde liegenden Bewertungskriterien
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