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OÖ. In Oberösterreich liegt die Arbeitslosenquote im Februar 2024 bi 5,4 Prozent, nach 4,7 Prozent im Februar 2023. Ein leichter Rückgang wurde laut AMS OÖ bei der Jugendarbeitslosigkeit verzeichnet, auch würden die avisierten Einstellungszusagen erfüllt.

AMS Arbeitsmarktservice (Foto: elmar gubisch/stock.adobe.com)
AMS Arbeitsmarktservice (Foto: elmar gubisch/stock.adobe.com)

„Die konjunkturelle Arbeitslosigkeit scheint ihren Höhepunkt überschritten zu haben, die Abgänge aus der Arbeitslosigkeit liegen mit 15.150 Personen deutlich über den Zugängen“, analysiert das AMS Oberösterreich. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr hat sich zwar stabilisiert, ist aber mit plus 14,2 Prozent nach wie vor hoch. Verglichen mit dem Vormonat verzeichnen wir aber einen Rückgang von knapp 4.600 Personen. Durch die absehbare Stabilisierung der Konjunktur gehen wir davon aus, dass uns damit auch wieder vermehrt Stellenangebote für die derzeit nach wie vor sehr hohe Zahl an benachteiligten Personen am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen“, so AMS-Landesgeschäftsführerin Iris Schmidt.

38.836 Personen in OÖ arbeitslos gemeldet

Die Arbeitslosenquote betrug in Oberösterreich im Februar 5,4 Prozent (Österreichschnitt: 7,6 Prozent) und lag damit um 0,7 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres. 38.836 Personen sind im Februar arbeitslos gemeldet, ein Plus von 4.828 oder 14,2 Prozent im Jahresvergleich.

In Beschäftigung sind 678.000 Personen, um 0,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. In Schulungen befinden sich 10.906 Personen (plus 11,8 Prozent).

Leichter Rückgang bei Jugendarbeitslosigkeit

Sowohl bei Frauen (plus 12 Prozent) als auch beim Männern (plus 15,6 Prozent) stieg die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich. 1.429 der 14.688 arbeitslos gemeldeten Frauen haben laut AMS OÖ eine Einstellungszusage, 7.119 der 24.148 arbeitslos gemeldeten Männer. „Die Unternehmen erfüllen die avisierten Einstellzusagen – angekündigte Konjunkturprogramme werden dies voraussichtlich beschleunigen“, so vom AMS.

Ein leichter Rückgang (minus 0,2 Prozent) konnte bei arbeitslos gemeldeten Jugendlichen (unter 25 Jahren) verzeichnet werden. Bei Personen über 55 Jahre stieg die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr hingegen um 5,2 Prozent.

23.575 offene Stellen

Den 38.836 arbeitslos gemeldeten Personen stehen 23.575 offene Stellen zur Verfügung (Ende Februar), um 7.367 bzw. 23,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Zudem waren 1.555 sofort verfügbare Lehrstellen (minus 17,6 Prozent) und 557 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (plus 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr) gemeldet.


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