Achtlose Entsorgung bereitet nun Probleme
Ö. Im sogenannten Verdachtsflächenkataster kann man herausfinden, welche Flächen potentiell mit umweltbelastenden Stoffen verseucht sind.

Die Altlasten- und Verdachtsflächenproblematik ist eng mit der Entwicklung der modernen Industrie- und Konsumgesellschaft verknüpft, ebenso wie mit der Praxis der Abfallentsorgung in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten, wie zum Beispiel Hausmüllentsorgung in Gruben oder Geländemulden ohne Vorkehrungen zum Schutz des Grundwassers, und dem früher oft sorglosen Umgang mit Chemikalien und Produktionsmitteln in Industrie und Gewerbe. Der Verdachtsflächenkataster wird vom Umweltbundesamt geführt und beinhaltet jene Altablagerungen und Altstandorte, für die der Verdacht einer erheblichen Umweltgefährdung aufgrund früherer Nutzungsformen ausreichend begründet ist. Die Eintragung einer Liegenschaft in den Verdachtsflächenkataster dokumentiert keinesfalls, dass von der Liegenschaft tatsächlich eine erhebliche Gefahr ausgeht, dafür braucht es gesonderte Untersuchungen. Infos: www.altlasten.gv.at


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