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OÖ. Heißer Sommer, kühles Eis – für viele gehört beides zusammen. Damit die Oberösterreicher ihr Eis sorglos genießen können, kontrolliert die Lebensmittelaufsicht des Landes jährlich den Hygienestatus von Speiseeis. Die Ergebnisse sind da.

Genießt sein Eis dank Oö. Lebensmittelaufsicht ohne Bedenken: Konsumentenschutz-Landesrat Stefan Kaineder freut sich über das Top-Ergebnis der Schwerpunktkontrolle zu Speiseeis in Oberösterreich. (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

Speiseeis wird aufgrund der Herstellung und der Zutaten als sensibles Produkt eingestuft. Die Kontrolleure haben in 36 Betrieben, verteilt auf alle Bezirke, insgesamt 64 Eisproben entnommen. Diese wurden direkt aus der Verkaufsvitrine mit dem Eislöffel des Betriebs entnommen – so, wie auch die Kunden das Eis erhalten. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) hat die Proben auf ihren mikrobiologischen Zustand sowie auf Reinigung- und Desinfektionsmittel-Rückstände untersucht.

Bei acht Proben Richtwerte überschritten, drei Proben beanstandete die Ages

Das Ergebnis ist durchaus erfreulich: von 64 Proben wurden 53 nicht beanstandet. Bei acht Proben wurden Richtwerte überschritten – die Lebensmittelaufsicht hat die betroffenen Unternehmer aufgefordert, alle erforderlichen Maßnahmen zur Behebung der Mängel und zur Risikominderung zu ergreifen. Drei Proben aus drei Betrieben hat die Ages beanstandet. In allen drei Fällen hat die Lebensmittelaufsicht Maßnahmen gesetzt, die künftige Verstöße vermeiden sollen, etwa eine häufigere Reinigung der Softeismaschine.

Für 2024 ergibt sich nach der Prüfung eine Beanstandungsquote von 4,7 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 16 Prozent der Proben, die beanstandet werden mussten. Der für Konsumentenschutz zuständige Landesrat, Stefan Kaineder (Grüne), wertet das als positives Ergebnis: „Gerade weil die hygienischen Anforderungen für Speiseeis äußerst streng sind, ist dieses Ergebnis ein erfreuliches. Es zeigt, dass die Arbeit unserer Lebensmittelaufsichtsorgane Früchte trägt und die Unternehmen ihre Verantwortung wahrnehmen, um hohe Qualität zu gewährleisten und die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ihr Eis genießen können.“


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