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ST. PÖLTEN. Die Möbelkette kikaLeiner hat nach der Pleite im Juni 2023 erneut Insolvenz angemeldet. Über die Zukunft des Unternehmens entscheidet nun der Insolvenzverwalter.

KikaLeiner hat nach der Pleite 2023 erneut Insolvenz angemeldet. (Foto: Volker Weihbold)
KikaLeiner hat nach der Pleite 2023 erneut Insolvenz angemeldet. (Foto: Volker Weihbold)

Es war die größte Unternehmensinsolvenz des Jahres 2023, als kikaLeiner im Juni in die Pleite schlitterte. 23 Filialen wurden geschlossen, 1900 Mitarbeiter gekündigt, in Oberösterreich waren mehrere Leiner-Standorte und ein Kika in Ried betroffen. 

Nun haben die Geschäftsführer erneut Insolvenz angemeldet. Das Management habe „alles Menschenmögliche unternommen, um den Fortbestand des Unternehmens zu ermöglichen, aber unter den derzeitigen Rahmenbedingungen war die Sanierung des schwer angeschlagenen Möbelhauses leider nicht möglich.“, heißt es in einer Aussendung. Grund dafür sei das eigene Insolvenzverfahren, die SIGNA-Pleite, die anhaltende Rezession und Kostensteigerungen seit der Übernahme.

Auch habe das Insolvenzverfahren im letzten Jahr die Marke kikaLeiner offenbar nachhaltig beschädigt, heißt es weiter. Die Insolvenzen der SIGNA-Gruppe hätten immer wieder zu Gerüchten und Kundenanfragen geführt, ob kikaLeiner davon ebenfalls betroffen sei.

Mehr lesen: Kika/Leiner schließt 23 Filialen und kündigt 1900 Mitarbeiter


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