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Rest- und Sperrmüllbeseitigung bleiben bis 2036 bei Linz AG und Energie AG

Tips LogoSteiner Christoph, 22.10.2025 13:52

LINZ. Die Beseitigung von Rest- und Sperrmüll in Oberösterreich bleiben weitere zehn Jahre bei der Energie AG Umwelt Service GmbH und der LINZ AG, die diese Mengen bereits seit 2004 in ihren thermischen Verwertungsanlagen in Wels und Linz verarbeiten. Die beiden hatten sich nach intensiven Verhandlungen in einem Bieterprozess durchgesetzt.

Im Reststoffheizkraftwerk der Linz AG im Energiepark Linz-Mitte werden jährlich rund 250.000 Tonnen nicht mehr stofflich verwertbarer Reststoffe und Klärschlamm thermisch behandelt. (Foto: Linz AG/Kerschi)

Der neue Vertrag tritt mit 1. Juli 2026 in Kraft und umfasst die thermische Verwertung von etwa 160.000 Tonnen Rest- und Sperrmüll pro Jahr. Damit ist die Verwertung von Rest- und Sperrmüll aller Gemeinden in Oberösterreich gesichert.

Harte Verhandlungen

Das Bieterkonsortium hatte sich letztlich als Bestbieter durchgesetzt, Linz AG-Generaldirektor sprach von einer „neuen Intensität“ in den Verhandlungen.  „Mit den neuen Verträgen schaffen wir für die Gemeinden eine spürbare Kostenoptimierung und sichern gleichzeitig die Flexibilität, auf zukünftige Marktbedingungen reagieren zu können. So gestalten wir eine nachhaltige und wirtschaftlich stabile Abfallverwertung in Oberösterreich“, kommentiert Roland Wohlmuth, Vorsitzender der OÖ BAVA GmbH, das Ergebnis.

Kostenausgleich

Die OÖ BAV Abfallbehandlungs GmbH (BAVA) als Auftraggeber gewährleistet all ihren regionalen Gesellschaften, den 15 BAV und den Städten Steyr und Wels einen Kostenausgleich für alle überregionalen Transporte, damit alle Regionalverbände die gleichen Preise zahlen. Die BAVA plant zudem eine Anlagenerweiterung bei einer Aufbereitungsanlage in Inzersdorf (BAV Kirchdorf) und kann damit das Leistungsportfolio erweitern.

Nachhaltige Energie

Durch die regionale Lösung werden Linz und Wels auch mit nachhaltiger Energie versorgt. In der beiden Städten (80 Prozent Wels, 20 Prozent) werden die Abfallmengen in thermischen Anlagen behandelt,

In Wels erfolgt die gesamte Fernwärmeversorgung über die Abfallverwertung. In Linz werden Fernwärme für 20.000 Haushalte und Strom für ca. 30.000 Haushalte aus Abfällen erzeugt.

Drei Prozent des Energiebedarfs

„Die energetische Verwertung von Abfall reduziert das Abfallvolumen erheblich und ersetzt fossile Energieträger. Bereits derzeit trägt die energetische Abfallverwertung mit 2.700 GWh pro Jahr zur oberösterreichischen Energieversorgung bei, das sind etwa drei Prozent unseres Gesamtenergiebedarfs“, so Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. 

Daseinsvorsorge

Gemeinsam sorgen Energie AG und Linz AG für die Entsorgungssicherheit in Oberösterreich und tragen damit für einen wichtigen Teil der Daseinsvorsorge bei. 

„Mit dem Reststoffheizkraftwerk im Energiepark Linz-Mitte leisten wir seit vielen Jahren einen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt – indem wir Abfälle zuverlässig verwerten und gleichzeitig umweltfreundliche Energie in der Form von Strom und Wärme für tausende Haushalte bereitstellen“, betont Haider. Jährlich werden in der Anlage rund 250.000 Tonnen nicht mehr stofflich verwertbarer Reststoffe und Klärschlamm thermisch behandelt.

„Die energetische Nutzung nicht recyclebarer Abfälle ist ein integraler Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft“, betont auch Energie AG-Technikvorstand Alexander Kirchner,


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