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OÖ. Laut aktuellen Zahlen der E-Control wurden im Jahr 2025 in Oberösterreich 73.202 mal Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. „Der Vergleich lohnt sich nach wie vor und der Wechsel ist meist der schnellste Weg zu noch günstigerem Strom“, rät auch Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP).

Symbolfoto (Foto: gourmecana/stock.adobe.com)
Symbolfoto (Foto: gourmecana/stock.adobe.com)

Die Wechselraten liegen bei 6,1 Prozent bei Strom und 7,8 Prozent bei Gas, so Wolfgang Urbantschitsch, Vorstand des Energieregulators E-Control, zur aktuellen Marktstatistik. Mit 73.702 Wechslern bei oö. Haushalten und Betrieben liegt die Zahl leicht höher als 2024.

64.307 Kunden tauschten ihren Stromlieferanten, 9.395 jenen vom Gas. Österreichweit waren es 420.904 Lieferantenwechsler, nach 378.795 nach 2024.

Niederösterreich voran

Im Bundesländervergleich wechselten die Niederösterreicher am öftesten beim Strom und Gas.

Beim Strom liegt Oberösterreich nach der Steiermark an dritter Stelle, beim Gas an zweiter, vor der Steiermark.

Geldbörse entlasten

„In einer kalten Winterwoche können die Heizkosten rasch nach oben steigen. Schließlich bedeutet ein Grad höherer Heizbedarf über eine Woche gleich mal bis zu zehn Euro mehr an Energiekosten“, rechnet der Vorstand der E-Control, Alfons Haber, vor. Kniffe um die Heizkosten zu senken: „Räume nicht überheizen, Heizkörper nicht verstellen, Stoßlüften, Nachtabsenkung, usw. Aber auch Abdichtungen von Fenstern und Türen oder neue Thermostate sind Maßnahmen, um die Geldbörse zu entlasten.“

Wie man bei einem Versorgerwechsel sparen kann, zeigt auch der Tarifkalkulator der E-Control unter www.tarifkalkulator.at

„Wettbewerb zentraler Hebel“

Diesen zu nutzen, rät auch Energieminister Hattmannsdorfer: „Die Energiepreise sind vom Inflationstreiber zum Inflationsdrücker geworden. Entscheidend ist jetzt: dranbleiben und alles tun, damit die Preise weiter sinken. Ein zentraler Hebel dafür ist mehr Wettbewerb am Strommarkt. Gut ist: Die Wechselbereitschaft hat 2025 bereits zugenommen. Je mehr Wettbewerb, desto günstiger die Preise – und genau das muss unser Ziel sein. Der Vergleich lohnt sich nach wie vor“, so Hattmannsdorfer, der auch auf Maßnahmen wie der im Billigstromgesetz verankerten Preis-Runter-Garantie verweist.


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