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Gasselsberger hört Ende 2026 als Oberbank-Generaldirektor auf, Seiter soll nachfolgen

Tips Logo Karin Seyringer, 09.02.2026 11:45

OÖ/LINZ. Wie die Oberbank am Montag mitteilt, wird der langjährige Generaldirektor Franz Gasselsberger die Bank etwas früher als geplant verlassen. Mit Jahresende 2026 will er den Posten des Generaldirektors in jüngere Hände legen. Als Nachfolger soll dem Aufsichtsrat Vorstandsdirektor Martin Seiter vorgeschlagen werden. 

  1 / 2   Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger legt sein Amt mit Jahresende in jüngere Hände. (Foto: Foto Lui)

Die Oberbank hat am Montag den Kapitalmarkt informiert, dass Generaldirektor Gasselsberger den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Andreas König, um einvernehmliche Auflösung seines bis Mai 2027 laufenden Vorstandsvertrags mit Wirkung zum 31. Dezember 2026 ersucht. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats scheidet Franz Gasselsberger mit Ende 2026 aus der Geschäftsleitung der Oberbank AG aus.

„Mein Vertrag läuft noch bis Mai 2027. Ich möchte aber kein Rumpf-Geschäftsjahr starten, sondern das Jahr 2026 abschließen und die Bank mit Beginn 2027 in jüngere Hände legen. Nach 45 Jahren Oberbank, davon fast ein Vierteljahrhundert an der Spitze, ist es dann - im Alter von fast 68 Jahren - auch genug“, so der Generaldirektor.

Bis 31. Dezember 2026 bleibe er mit großer Freude Generaldirektor der Oberbank und werde seine Aufgaben vollinhaltlich erfüllen. „Denn: gespielt wird bis zum Schluss!“

Seiter soll nachfolgen

Als Nachfolger für Franz Gasselsberger wird der Nominierungsausschuss dem Aufsichtsrat voraussichtlich Vorstandsdirektor Martin Seiter vorschlagen. Entsprechende Beschlüsse werden für März 2026 erwartet, wie die Bank mitteilt.

Der Generationswechsel sei von langer Hand sorgfältig geplant: „Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat beschäftigen wir uns seit meinem 60. Geburtstag intensiv mit dem Generationswechsel und er ist fast abgeschlossen. Nicht nur im Vorstand, sondern auch auf der ersten Führungsebene“, so der Generaldirektor.


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