Pflegebonus 2026 für 32.000 Beschäftigte in Oberösterreich beschlossen
OÖ/LINZ. In Oberösterreich wird der Pflegebonus für Beschäftigte im Pflege- und Sozialbereich weiter wie gewohnt ausbezahlt. Am Montag ist der Beschluss in der Sitzung der Landesregierung auch formal gefallen.
Der Pflegebonus wurde zu Corona-Zeiten eingeführt, im Zuge der Pflegereform des Bundes, 2022 als Einmalzahlung in Höhe von 2.000 Euro, ab 2023 auf 14 Monatsraten aufgeteilt, seit 2024 in erhöhter Form von 2.460 Euro brutto im Jahr.
Er wird bei Vollzeitbeschäftigung 14-mal jährlich ausbezahlt. Das entspricht 140,57 Euro brutto pro Monat. Die konkrete Nettohöhe hängt vom jeweiligen Gesamteinkommen ab.
Anspruchsberechtigt sind unter anderem Beschäftigte des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegefach- und Pflegeassistenz, Diplom- und Fach-Sozialbetreuung sowie Heimhilfe, in Oberösterreich rund 32.000 Personen.
„Für Planungssicherheit“
Eine Diskussion zum Bonus sei in Oberösterreich kein Thema, so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). In Salzburg etwa ist die Regelung aktuell bis zum ersten Halbjahr 2026 befristet, wie es weitergeht wird dort diskutiert. „Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es Planungssicherheit“, so Stelzer. „Pflege und Betreuung sind tragende Säulen unseres Gesundheitssystems. Wer pflegt, verdient Respekt – und Verlässlichkeit. Beides ist in Oberösterreich gesichert. Oberösterreich steht klar zu diesem Pflegebonus“.
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