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OÖ/LINZ/BEZIRK. Auch die fünfte KV-Verhandlungsrunde für das nicht-ärztliche Personal der Ordensspitäler OÖ. blieb ohne Ergebnis – Tips hat berichtet. Nach Gesprächen in einer Unterarbeitsgruppe diese Woche stimmen die Beschäftigten über weitere Maßnahmen ab. Auch ein neuerlicher Streik wird nicht ausgeschlossen. 

Bereits am 22. Jänner 2026 wurde an den Oö. Ordensspitälern gestreikt. (Foto: VOLKER WEIHBOLD)
Bereits am 22. Jänner 2026 wurde an den Oö. Ordensspitälern gestreikt. (Foto: VOLKER WEIHBOLD)

„Auch in der Arbeitsgruppe, die seit Montag zwischen Gewerkschaft vida und den Ordensspitälern Oberösterreich tagte, haben die Arbeitgeber ihr Angebot kaum nachgebessert. Das Angebot der Arbeitgeber blieb fast identisch zur letzten Verhandlungsrunde: Aus einem Sonderurlaub wurde ein regulärer zusätzlicher Urlaubstag und es wurden mehr Konsummöglichkeiten von bestehenden Zeitguthaben in Aussicht gestellt. Trotz zuletzt deutlichem Entgegenkommen seitens des gewerkschaftlichen Verhandlungsteams durch eigene Vorschläge, zeigte die Arbeitgeberseite bei den zentralen Forderungen weiterhin keine Kompromissbereitschaft“, teilt vida mit.

Laut Gewerkschaft wurden die Forderungen heruntergeschraubt: Der angebotene Gehaltsabschluss des öffentlichen Dienstes (3,3 Prozent Plus ab 1. Juli 2026) werde angenommen, anstatt einer schrittweisen Umsetzung der 35-Stunden-Woche bis 2030 sollte auf 37 Stunden gesenkt werden.

Auch lesen: Auch fünfte KV-Verhandlungsrunde bei Ordensspitälern OÖ ohne Einigung

Neues Angebot bis 24. Februar gefordert

Nun wurde erneut eine Befragung über den aktuellen Verhandlungsstand gestartet. „Wenn uns die Arbeitgeber in der nächsten Verhandlung am 24. Februar kein Angebot zur Arbeitszeitverkürzung vorlegen, ist auch ein weiterer Streik denkbar – vorausgesetzt, die Beschäftigten wollen das“, so Martina Reischenböck, KV-Verhandlerin und oö. Gesundheitssprecherin der Gewerkschaft vida.

„Umfassendes und verantwortungsvolles Angebot“

Seitens der Ordensspitäler OÖ wird erneut betont, das man „ein umfassendes und verantwortungsvolles Angebot“ vorgelegt habe, das finanzielle Verbesserungen mit konkreten Entlastungen verbinde. „Dieses Gesamtpaket bewegt sich innerhalb des vorgegebenen öffentlichen Finanzrahmens und stellt das Maximum dar, das wirtschaftlich nachhaltig möglich ist. Die Gewerkschaft hat angekündigt, das vorliegende Angebot all ihren Mitgliedern vorzulegen und darüber abstimmen zu lassen. Wir erwarten, dass diese Umfrage eine sachliche Grundlage für die weiteren Gespräche schafft. Ziel bleibt ein Abschluss, der sowohl faire Arbeitsbedingungen als auch die langfristige Stabilität der Gesundheitsversorgung in Oberösterreich sicherstellt.“

Zu den Ordensspitälern OÖ zählen das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, das Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern Elisabethinen, Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried, das Krankenhaus St. Josef Braunau, das Klinikum Wels-Grieskirchen sowie das Krankenhaus Sierning.


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