32 Einreichungen bei Fördercall für OÖ Sicherheitsallianz
OÖ/LINZ. 32 Projekte wurden beim im Rahmen der Sicherheitsallianz Oberösterreich ausgeschriebenen Fördercall „Security Technologies & Solutions“ eingereicht. Das Förderprogramm ist mit rund vier Millionen Euro dotiert.

Der Call richtete sich an kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Förderquote beträgt bis zu 85 Prozent. Die eingereichten Projekte werden nun von nationalen und internationalen Experten begutachtet. Entschieden wird vom Land OÖ auf Basis der Empfehlungen. Mit einer Entscheidung ist voraussichtlich ab Mitte Juli 2026 zu rechnen.
Von Telemedizin bis Satellitentechnologie
Die 32 eingereichten Projekte decken ein breites Spektrum moderner Sicherheitstechnologien ab – von Telemedizin und medizinischer IT-Sicherheit über Kommunikations- und Satellitentechnologien, Pandemie- und Katastrophenvorsorge, automatisierte Mobilität, Materialien und Leichtbau, Sensorik und Datenverarbeitung bis hin zu intelligenten Systemen und Automatisierung.
„Sicherheit zentrale Zukunftsaufgabe“
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) verweist auf die Bedeutung des Fördercalls vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitslage in Europa: „Sicherheit ist zu einer zentralen Zukunftsaufgabe geworden – für Europa, für Österreich und für Oberösterreich. Die geopolitischen Entwicklungen zeigen, wie wichtig technologische Souveränität und widerstandsfähige Systeme sind.“
„Die Projekte sollen nicht nur technologische Innovationen vorantreiben, sondern auch zur Resilienz des Standorts beitragen – wirtschaftlich, zivil, geistig und militärisch. Damit greift die Ausschreibung zentrale Ziele der Sicherheits-Allianz OÖ auf“, ergänzt Landesrat Markus Achleitner (ÖVP).
Sicherheitsallianz
Mit der Sicherheitsallianz Oberösterreich will das Land gezielt Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand bündeln, auch um Chancen für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Oberösterreich zu nutzen. Oberösterreich soll als Standort für Sicherheitstechnologien und -anwendungen positioniert werden, so Stelzer und Achleitner.
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