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Ohne Nachwuchs kein Warenfluss – die Versorgungskette beginnt mit dem Lehrvertrag

Tips Logo Online Redaktion, 27.02.2026 10:11

OÖ. Wenn Regale leer bleiben oder Maschinen nicht rechtzeitig geliefert werden, gerät die Wirtschaft ins Stocken. Was oft wie ein reines Logistikproblem wirkt, hat seine Wurzeln jedoch viel tiefer: im massiven Bedarf an Fachkräftenachwuchs.

Der Lehrberuf Großhandelskaufmann ist heute anspruchsvoller denn je. (Foto: Voy_ager/stock.adobe.com)

Besonders der Großhandel steht hier vor einer großen Herausforderung, denn er ist das essenzielle, wenn auch oft unsichtbare Zahnrad, das Industrie, Handel und Endkunden verbindet.

Fachkräfte als Garanten der Versorgungssicherheit

Der Lehrberuf Großhandelskaufmann ist heute anspruchsvoller denn je. Neben Waren-Know-how sind digitale Kompetenzen, komplexe Beschaffungsprozesse und internationale Lieferbedingungen gefragt. „Ohne gut ausgebildete Großhandelskaufleute steht bei uns alles still. Die Lehre ist unser Fundament“, betont Christof Kastner (KASTNER Gruppe). Da die Branche meist im Hintergrund agiert, ist vielen Jugendlichen die enorme Verantwortung und Vielfalt dieses systemrelevanten Sektors oft nicht bewusst. Dabei geht es im Kern um die Versorgungssicherheit für uns alle.

Digitale Offensive in der Ausbildung

Um die Ausbildung zukunftsfit zu machen, setzen die Wirtschaftskammern Österreichs auf gezielte Unterstützung. Mit der digitalen Lernplattform „wîse up“ wurde ein neuer Berufskanal speziell für den Großhandel geschaffen. Hier lernen Lehrlinge praxisnah alles von Lagerkennzahlen über Verkaufsgespräche bis hin zu Marketing und Rechnungswesen.

Das Ziel ist klar: Wer heute nicht in moderne Ausbildung investiert, wird morgen nicht liefern können. Denn eine funktionierende Versorgungskette beginnt bereits mit dem ersten Tag der Lehre.


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