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Hilfsangebot "helpline.lehre" verzeichnete 220 Einsätze seit Start

Tips LogoKarin Seyringer, 04.03.2026 10:05

OÖ/LINZ. Die im Jänner 2025 gestartete helpline.lehre bietet Unterstützung für Lehrlinge sowie deren Umfeld bei sozialen, psychischen oder suchtbezogenen Problemen. Im ersten Jahr wurde das Angebot von Wirtschaftskammer OÖ und pro mente OÖ rund 220 Mal in Anspruch genommen.

Primar Kurosch Yazdi-Zorn, Vorstandsvorsitzender von pro mente OÖ und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer ziehen nach einem Jahr "helpline.lehre" erste Bilanz. (Foto: Röbl)

Die helpline.lehre ist eine Anlaufstelle für Lehrlinge, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Das Angebot richtet sich nicht nur an Lehrlinge selbst, sondern auch an Lehrbetriebe, Lehrkräfte, Personalverantwortliche, Lehrlingsausbilder, Unternehmer sowie Angehörige.

Neben der telefonischen Beratung ist das mobile Team der helpline.lehre auch direkt in Betrieben und Schulen im Einsatz, um Unterstützung vor Ort anzubieten.

Ziel: Lehrabbrüche vermeiden

Nach einem Jahr ziehen die Initiatoren eine erste Bilanz. „Wir sind stolz darauf, was wir gemeinsam in nur einem Jahr erreicht haben und arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung des Unterstützungsangebots“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer über das von der WK OÖ finanzierte Angebot.

„Viele junge Menschen in Krisensituationen wurden von pro mente OÖ unterstützt. Oft konnten die Lehrlinge aufgrund der frühzeitigen Intervention ihre Ausbildung fortsetzen. Das ist ein Erfolg für die Betroffenen, aber auch für die Unternehmen, denn jede abgeschlossene Lehre sichert langfristig Fachkräfte.“

Beratung telefonisch und direkt vor Ort

Besonders wirksam habe sich die Kombination aus telefonischer Erstberatung, persönlicher Begleitung und weiterführender Betreuung erwiesen. Ein Großteil der Kontakte zur helpline.lehre erfolgt über die kostenlose Hotline. 42 Prozent der Unterstützungsleistungen wurden durch das mobile Expertenteam direkt vor Ort erbracht. In rund jedem sechsten Fall konnte rasch der Zugang zu therapeutischen Maßnahmen organisiert werden.

Zunehmende psychische Belastung bei Jugendlichen

Auch aus Sicht von pro mente OÖ zeigt die Jahresbilanz den Bedarf an entsprechenden Angeboten. „Die psychische Belastung bei Jugendlichen nimmt zu. Umso wichtiger ist es, hinzuschauen und niederschwellige, unbürokratische Angebote bereitzustellen. Ob psychische Belastungen oder Suchtverhalten – entscheidend ist, dass die jungen Menschen Unterstützung erfahren und lernen, ihre Stärken wiederzuentdecken“, so Primar Kurosch Yazdi-Zorn, Vorstandsvorsitzender von pro mente OÖ.

helpline.lehre: Kontakt


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