Flughafen-Kauf: Mehrheitlicher Beschluss in der Oö. Landesregierung gefallen
OÖ/LINZ/PASCHING. Die Landesregierung hat am Montag wie angekündigt die Finanzierung für den Ankauf der Linzer Flughafen-Anteile beschlossen.

Der Beschluss ist mehrheitlich gefallen. Der vorläufige Kaufpreis beträgt 1,325 Millionen Euro. Die von der Stadt Linz gehaltenen 50 Prozent am Flughafen Linz wird von der OÖ Verkehrsholding GmbH angekauft. Am kommenden Donnerstag wird sich auch der Oö. Landtag mit dem Anteilsankauf befassen.
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Private Beteiligung geplant
Nach der geplanten Übernahme der städtischen Anteile will das Land private strategische Partner gewinnen. Diese könnten sich mit bis zu 49 Prozent am Flughafen beteiligen.
Ein eigener Flughafen mit leistungsfähigen internationalen Verbindungen sei für das Industrie-, Export- und Tourismusland OÖ ein wichtiger Standortfaktor, so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).“Mit dem Anteilsankauf schaffen wir die Grundlage für eine stabile Zukunftsperspektive des Flughafens Linz.“
„Unser Ziel ist es, den Flughafen wirtschaftlich nachhaltig aufzustellen und dafür starke private Partner zu gewinnen, die neben Kapital auch Know-how, internationale Netzwerke und zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten einbringen. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass mit öffentlichen Mitteln verantwortungsvoll umgegangen wird. So werden die Risiken der PFAS-Sanierung im Kaufpreis berücksichtigt“, so Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP), Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Linz.
Kritik von den Grünen
Keine Freude mit dem Beschluss haben die Oö. Grünen. Klubobmann Severin Mayr hatte vor der Abstimmung in der Sitzung der Landesregierung die Übernahme erneut kritisiert. Das Land starte damit einen „Flug ins Ungewisse“. Die Regierung beschließe den Ankauf der Linz-Anteile, ohne das zentrale Fragen beantwortet seien. „Wir wollen Zahlen, Fakten und Antworten und werden daher im Landtag Landesrat Achleitner mit einer mündlichen Anfrage konfrontieren“, kündigt Mayr an.








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