SPÖ-Neuaufstellung: Holzleitner übernimmt entscheidende Rolle
WELS/WIEN. Die Führungsdebatte in der SPÖ ist zumindest unterbrochen. Nach dem Krisentreffen gab Parteichef Andreas Babler seinen Rückzug im kommenden Frühjahr bekannt. Ministerin Eva-Maria Holzleitner wird gemeinsam mit Klubvorsitzendem Philipp Kucher und eben Babler die Übergangsphase moderieren.

Grundsätzlich geregelt wurde bei dem Treffen, an dem erstmals seit vielen Monaten wieder alle neun Landesparteichefs teilnahmen, aber die Nachfolge Bablers als Vizekanzler. Dieses Amt soll Finanzminister Markus Marterbauer übernehmen. Dieser befindet sich, wie seit Längerem bekannt, wegen einer Krebserkrankung in Behandlung. Sein Gesundheitszustand ist die Voraussetzung für den Wechsel. Den Parteichef will er nicht übernehmen. Die gebürtige Welserin Holzleitner wird gemeinsam mit Kucher und eben Babler den Prozess begleiten. Im Frühjahr wird ein Parteitag stattfinden.
Noch am Tag vor der Sitzung hat Holzleitner unmissverständlich klargemacht, dass sie die SPÖ auch nicht interimistisch übernehmen will. Die Wucht der Ereignisse hat sie nun zum Umdenken bewegt. Eine Dauerlösung will sie nicht sein. Grundsätzlich sieht sie einen geordneten Übergang in der Partei, den es jetzt zu bewältigen gilt.








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