Die besten Ruderer der Welt kämpfen in Ottensheim um Medaillen
OTTENSHEIM/LINZ. Rund 2.000 Athleten und ihre Betreuer in 521 Booten sowie 50.000 Zuseher fiebern der Ruder-WM in Ottensheim entgegen, die am Sonntag, 25. August, startet.

Zum ersten Mal seit 1991 finden in Österreich Ruderweltmeisterschaften statt, an denen alle Bootsklassen teilnehmen. Damals war Wien Austragungsort der WM. Heuer präsentiert sich erstmals Oberösterreich als Veranstalter des größten Ruder-Events außerhalb der Olympischen Spiele.
Ein Jahr vor den Spielen in Japan werden Quotenplätze vergeben, weshalb alle 80 teilnehmenden Nationen mit allen Stars am Start sind. Die Anzahl der Teilnehmer zeigt die Dimension dieser WM, denn noch nie waren 80 Länder bei einer Weltmeisterschaft am Start.
Junger Linzer peilt Olympia-Quali an
Aus sportlicher Sicht ist Magdalena Lobnig im Damen-Einer die größte österreichische Hoffnung auf eine Medaille. Für Begeisterung wollen auch die oberösterreichischen Lokalmatadore sorgen. Allen voran will Julian Schöberl mit seinem Wiener Partner Matthias Taborsky im Leichtgewichts-Doppelzweier für Furore sorgen. „Die Qualifikation für die Olympischen Spiele steht natürlich über allem. Sollte diese gelingen, würde einer meiner größten Wünsche in Erfüllung gehen“, so der 22-jährige Linzer weiter.
Mit vollem Selbstvertrauen reist auch Rainer Kepplinger nach Ottensheim. Der Mühlviertler konnte erst kürzlich U23-WM-Bronze im Leichtgewichts-Einer einfahren. Im Leichtgewichts-Zweier-Ohne sind mit Anton Sigl und Markus Lemp zwei weitere Oberösterreicher am Start.
Alle Infos und das Rennprogramm unter www.wrch2019.com


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