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PABNEUKIRCHEN. Am 9. Jänner verliehen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger 26 Betrieben aus ganz Oberösterreich den Titel „Erbhof“. Darunter auch fünf bäuerliche Betriebe aus Pabneukirchen.   

Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger
Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger

Die landwirtschaftlichen Familienbetriebe sind das Rückgrat der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes in Oberösterreich. Ein besonderes Beispiel der tiefen Verbundenheit landwirtschaftlicher Familien mit ihren Höfen und bewirtschafteten Flächen sind die Erbhöfe. Der Ehrentitel Erbhof wird an jene Betriebe verliehen, die seit mindestens 200 Jahren in derselben Familie weitervererbt werden und von dieser Familie auch bewohnt und bewirtschaftet werden. Seit 9. Jänner dürfen nun auch Josef Aigner, Gerhard und Andrea Buchberger, Reinhard und Adelheid Gassner, Franz und Maria Luftensteiner sowie Waltraud Mitterlehner und Oskar Lumetsberger die Bezeichnung „Erbhof“ auf ihrem landwirtschaftlichem Anwesen führen. 

Bezeichnung steht für Zusammenhalt

Landeshauptmann Thomas Stelzer führt anlässlich der feierlichen Zeremonie im Steinernen Saal des Landhauses aus: „Die Ehrenbezeichnung „Erbhof“ zeichnet jene Bauernfamilien aus, die durch ihre harte und unermüdliche Arbeit über Generationen hinweg den Erhalt ihres Betriebes sicherstellten. Die Auszeichnung steht für Arbeit und Leistung, für das Zusammenstehen als bäuerliche Familie und als Betrieb, für den Erhalt und die Weitergabe von Wissen, von Werten und von Traditionen. Als Landeshauptmann stehe ich hinter unseren Bäuerinnen und Bauern, die durch ihre Erzeugungen auf höchstem Qualitätsniveau und der Bewirtschaftung wesentlich zur Belebung und Erhaltung des ländlichen Raumes beitragen.“

Nachhaltigkeit ist zentraler Wert im bäuerlichen Denken

Mittlerweile tragen 6.164 Betriebe in Oberösterreich den Titel „Erbhof“, der seit 1931 verliehen wird. Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger erläutert den großen Wert dieser Auszeichnung: „Die landwirtschaftlichen Betriebe in Oberösterreich sind für die Erhaltung der flächendeckenden Bewirtschaftung unseres Landes und für die Landeskultur von enormer Bedeutung. Besonders die Erbhöfe sind auch ein Beweis der gelebten Nachhaltigkeit unserer Form der Landwirtschaft. Der Hof und die landwirtschaftlichen Flächen sind immer nur von der nächsten Generation geborgt und werden von einer Generation für die nächste gepflegt und weiter entwickelt. Die wirtschaftlich erfolgreiche Arbeit auf den Höfen beruht auf einem guten Zusammenhalt zwischen den Generationen. Familien, die diese Werte seit 200 Jahren und damit rund acht Generationen leben, dürfen mit Stolz den Titel „Erbhof“ tragen.“                                        


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