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Um 220 Millionen Euro kaufte der deutsche Sportartikel-Hersteller Adidas vergangene Woche 100 Prozent der Anteile des Fitness-App-Entwicklers Runtastic. Die beiden Unternehmen wollen ihre jeweiligen Stärken nutzen und gemeinsam neue Wege gehen.

Die vier Gründungsväter von Runtastic – Alfred Luger, René Giretzlehner, Florian Gschwandtner und Christian Kaar (v.l.) – sehen mit Vorfreude in die Zukunft. Foto: Runtastic

Adidas begründet den Kauf des Paschinger Unternehmens mit seiner neuen Unternehmensstrategie „Creating the New“. „Wir denken, dass das digitale Geschäft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Jetzt haben wir mit Runtastic einen Partner gefunden, der eine große Community mitbringt und sehr viele Kompetenzen hat, wenn es darum geht, neue Apps zu entwickeln“, sagte Adidas-Pressesprecherin Katja Schreiber. Viel erwartet sich auch Runtastic-Gründer und CEO Florian Gschwandtner von der neuen Zusammen­arbeit: „Adidas hat das Know-how für sportliche Produkte und eine große Reichweite. Wir dagegen haben sehr viel Know-how im Digitalbereich. In Kombination können wir sehr stark werden.“ Seit 2013 hielt der deutsche Axel Springer-Verlag 50,1 Prozent der Anteile an Runtastic. Weil sich das Verlagshaus und Runtastic in verschiedene strategische Richtungen orientierten, kam beiden der Verkauf an Adidas entgegen. Voraussetzung für Gschwandtner war allerdings, dass der Hauptsitz in Pasching erhalten bleibt und Runtastic auch weiterhin selbstständig neue Ideen entwickeln kann. In Zukunft will Gschwandtner mit Runtastic international stärker werden. „Wir müssen uns anschauen, wie wir mit Adidas Synergien und coole Thematiken finden, mit denen wir die Welt verändern“, sagte er.


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