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Feuerwehren St. Georgen und Langenstein bewältigen zwei Einsätze in einer Nacht

Online Redaktion, 23.04.2026 10:05

ST. GEORGEN/GUSEN. Innerhalb weniger Stunden mussten die Feuerwehren St. Georgen/Gusen und Langenstein zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Betrieb sowie zu einem Wasserschaden in einem Mehrparteienhaus ausrücken.

  1 / 4   Feuerwehrkräfte im Einsatz bei einem Brand in einem landwirtschaftlichen Betrieb in St. Georgen/Gusen. (Fotocredit: FF St. Georgen via Team Fotokerschi)

Der erste Notruf erreichte die Einsatzkräfte gegen 19.40 Uhr mit dem Stichwort „Brand landwirtschaftliches Objekt“. In einem Vorratsbehälter hatte sich das dort gelagerte Hackschnitzelmaterial entzündet und begonnen zu glosen. Der Besitzer bemerkte die Rauchentwicklung frühzeitig und alarmierte umgehend die Feuerwehr. 

Gemäß Alarmplan rückte neben der Feuerwehr Langenstein auch die Feuerwehr St. Georgen mit einem Tanklöschfahrzeug an und stellte zusätzlich einen Reserve-Atemschutztrupp zur Absicherung. Während die Löscharbeiten im landwirtschaftlichen Betrieb noch liefen, folgte gegen 22.30 Uhr bereits der nächste Alarm.

Alarm in einer Wohnung

In einer Wohnung eines Mehrparteienhauses kam es vermutlich aufgrund eines technischen Defekts im Badezimmer zu einem massiven Wasseraustritt, zu dem wieder beide Wehren alarmiert wurden. Die Mannschaft der Feuerwehr St. Georgen entfernte mit einem Nasssauger das ausgetretene Wasser. Nach rund einer Stunde konnte dieser Einsatz beendet werden. 

Langwieriger Einsatz am Bauernhof

Parallel dazu blieb der Brandeinsatz im landwirtschaftlichen Objekt weiterhin aufrecht. Zur Unterstützung wurde dort Feuerwehr Hinterberg nachalarmiert, die mit einem speziellen Absauggerät eintraf. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr St. Georgen begann, das betroffene Heizmaterial aus dem Vorratsbehälter abzusaugen, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Der gesamte betroffene Bereich wurde laufend und abschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, um versteckte Glutnester sicher auszuschließen. Gegen 1.30 Uhr in der Nacht konnte schließlich auch der Brand endgültig für beendet erklärt werden. 


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