Kunst als Fluchtpunkt zwischen Natur und KI in Perg
PERG. Mit „The Escape Room“ präsentiert Josseline Engeler ihre neue Soloausstellung im Kunstraum Perg. Die Wahlpergerin, gebürtig aus Kiel, arbeitet an der Schnittstelle von Skulptur, Installation und Keramik. Seit acht Jahren ist sie Lektorin an der Kunstuniversität Linz und leitet die Offene Keramikwerkstatt Wels.

In Perg ist Engeler unter anderem durch das Kunst-Raumschiff „N.O.A.H. Galactica“ an der Leitnerwehr bekannt. Zuletzt gestaltete sie den Marienort in der ehemaligen Stiftskirche Baumgartenberg mit Lehm und Keramik neu.
In groß- und kleinformatigen Objekten sowie Installationen untersucht Engeler das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Natur. Dabei setzt sie sich mit Formen des Eskapismus in einer von Krisen geprägten Zeit auseinander.
Wunsch nach Ruhe und Distanz
Zwischen Naturmaterialien und KI-Systemen, Computerarbeit und Töpferkurs, Instagram-Story und Lehmsieben entstehen Arbeiten, die den Alltag als Ort widersprüchlicher Erfahrungen begreifen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Leben heute anfühlt – in einer Welt, in der das Wissen um die eigene Mitverantwortung ebenso präsent ist wie der Wunsch nach Ruhe und Distanz.
„The Escape Room“ fragt nach den Möglichkeiten, der Relevanz und den Ambivalenzen einer reflektierten Existenz als Teil eines längst nicht mehr ausschließlich natürlichen Ökosystems.
Vernissage mit Live-Performance
Die Ausstellung wird am Samstag, 12. September 2026, im Kunstraum Perg eröffnet. Begleitet wird die Vernissage von einer Live-Performance von Polly Mehr.
Polly Mehr ist das Elektropop-Projekt der österreichischen Musikerin und Produzentin Julia Vogt, die auch als Frontfrau der Band Musheen bekannt ist.








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