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PERG. Auch bei der 16. Auflage des Vinum Perg arbeiten am 1. August wieder viele fleißige Helfer hinter und vor den Kulissen am Erfolg der Veranstaltung mit. Was die Veranstaltung für die Stadt bedeutet, wo die heiklen Punkte in der Organisation liegen und warum das Arbeiten am Weinfest Spaß macht, das wissen Bürgermeister Anton Froschauer, Stadtparteiobmann Anton Wahlmüller und Mit-Organisator Niklas Schützeneder.

Begründer des Vinum Perg – Franz Schützeneder und Anton Froschauer – genießen einen Grünen Veltliner, den Lieblingswein des Bürgermeisters.

Tips: Welche Bedeutung hat das Vinum, im 16. Jahr seines Bestehens, für die Stadt Perg?

Anton Froschauer: Das Vinum Perg ist die größte Veranstaltung im Jahresablauf und strahlt mittlerweile weit über die Grenzen von OÖ hinaus. Wir können jedes Jahr auch internationale Gäste in Perg begrüßen. Alleine aus unserer Partnerstadt Schrobenhausen in Bayern reist jedes Jahr eine Gruppe mit vierzig bis fünfzig Personen extra zum Vinum an.

Tips: Ihre ersten Berührungspunkte mit dem Vinum waren?

Anton Froschauer: Franz Schützeneder war ursprünglich Citymanager in Traun. Er hatte dort ein Weinfest etabliert und brachte seine Idee auch zu uns nach Perg. Wir waren gleichzeitig auf der Suche nach einer Veranstaltung, die als zentralen Inhalt das Thema „Begegnung“ haben sollte. Der Rest ist Geschichte.

Tips: Die größte Herausforderung am Veranstaltungstag ist?

Niklas Schützeneder: Am Tag der Veranstaltung besteht die größte Herausforderung darin, Besitzer der Autos zu finden, die nach 12 Uhr noch den Aufbau am Gelände behindern. Die meisten anderen Abläufe funktionieren dank unserer motivierten Mannschaft größtenteils reibungslos.

Tips: Überwiegt am Tag der Veranstaltung der Stress oder bleibt Zeit dafür, auch selbst ein wenig zu genießen?

Schützeneder: Vor 14 Uhr ist für eine Verschnaufpause absolut keine Zeit. In der Zeit, bis es wieder ans Abbauen geht, ist, nach einigen zu erledigenden Terminen, auch ein bisschen Zeit das eine oder andere Achterl zu verkosten.

Tips: Dein Vater hat vor 16 Jahren das Perger Weinfest ins Leben gerufen, was war Anstoß in seine Fußstapfen zu treten?

Schützeneder: Die Motivation liegt darin, dass das Vinum zu einer wunderbaren Tradition geworden ist, bei der Jung und Alt, Menschen aller politischen Gesinnungen und aller Himmelsrichtungen zusammenkommen, um zu genießen.

Tips: Bekommt man beim Arbeiten im Weindepot vom Rest der Veranstaltung etwas mit?

Anton Wahlmüller: Der ÖAAB Perg stellt seit vielen Jahren die Personen und übernimmt auch die Organisation im Weindepot. Jeder ist für zwei bis drei Stunden eingeteilt, da bleibt dann auch noch Zeit selbst einige der Winzer am Vinum zu besuchen.

Tips: Wo liegt der Ansporn, jedes Jahr wieder am Erfolg des Vinums mitzuhelfen?

Wahlmüller: Die Leute kommen gut gelaunt zum Weindepot und schätzen den Service und die Verlässlichkeit. Es entstehen nette Gespräche, warum genau dieser Wein gekauft wurde oder jener Winzer gewählt wurde.

Tips: Wie viele Wein-Kartons bleiben durchschnittlich jedes Jahr unabgeholt im Depot zurück?

Wahlmüller: Wir haben es immer geschafft, dass wir die Ware wieder an den Käufer gebracht haben. Falls am Sonntag einmal wirklich wer verschlafen hat, dann haben wir den Kontakt an den Folgetagen aufgenommen und die Käufer sind wieder problemlos zu ihrem Wein gekommen


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