Silvester Sicherheits-Tipps: Verbrennungen und Gehörschäden durch Feuerwerkskörper vermeiden
OÖ. Feuerwerke sind aus der Silvesternacht nicht wegzudenken. Ausgebildete Pyrotechniker sind dabei im sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern besonders geschult, doch Privatpersonen erleiden beim Hantieren mit Raketen, Böllern und Co immer wieder schwere Verletzungen, wie die AUVA meldet.

Untersuchungen zeigen, dass 90 Prozent aller Unfälle mit Pyrotechnik in den wenigen Stunden rund um den Jahreswechsel passieren. „Die häufigsten Verletzungen betreffen dabei Verbrennungen, Verletzungen, Brüche oder offene Wunden an Händen, Fingern oder an den Augen. Die extreme Lärmentwicklung führt häufig zu Gehörschäden“, erklärt Klaus Katzensteiner vom AUVA-Unfallkrankenhaus Linz. Schließlich können Raketen und Böller bis zu 170 Dezibel erreichen und sind somit um ein Vielfaches lauter als ein Düsenjet.
Die AUVA empfiehlt allen Raketenfans deshalb, dass Privatpersonen ebenso wie professionelle Pyrotechniker einen Gehörschutz tragen, Blindgänger niemals zweimal zünden, einen Kübel Wasser für Notfälle bereithalten, Sicherheitsabstand zu Personen, Gebäuden und anderen Objekten halten sowie Witterungsverhältnisse, wie etwa den Wind, zu berücksichtigen.


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