ASKÖ ließ Rotes Kreuz in Perg und Langenstein einziehen

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Mag. Melanie Mai Mag. Melanie Mai, Tips Redaktion, 07.05.2020 10:23 Uhr

PERG/ LANGENSTEIN. Die letzten Wochen haben wieder einmal mehr gezeigt, wie stark der Zusammenhalt in der Region ist – insbesondere wenn es darum geht, schnell und unbürokratisch zu helfen. Auch das Rote Kreuz konnte von Beginn der Krisenlage auf die rasche Unterstützung durch regionale Vereine, Unternehmen und Privatpersonen zählen.  

Besondere Situationen erfordern besonderen Maßnahmen. Und so wurde gleich am Anfang der Corona-Maßnahmen vom Krisenstab des Roten Kreuzes in Perg beschlossen, die verschiedenen Aufgabenbereiche des Rettungsdienstes räumlich zu trennen. Einerseits, um die geforderten Hygienestandards bestmöglich einzuhalten, andererseits um einen konstanten Einsatz der Dienste gewährleisten zu können. Die ASKÖ-Sportanlage in Perg erwies sich als geeignetes Quartier. Im Zuge eines kurzen Erstgespräches mit den Verantwortlichen des Klubs fand das Rote Kreuz sofort Gehör und es wurde alles in die Wege geleitet, um den Hausärztlichen Notdienst sowie die mobilen COVID-Einsatzteams dort zu stationieren.

In der Not zusammenhelfen 

„Nach dem Anruf unseres Obmanns Franz Aumayer, dass die Anfrage vom Roten Kreuz an den Verein herangetragen wurde, wurde mir persönlich erst der Ernst der Lage richtig bewusst,“ erläutert Sektionsleiter Hannes Gruber die damalige Situation. „Für uns war das dann eine klare Entscheidung, dass wir in dieser Notsituation zusammenhelfen und dem Roten Kreuz unsere Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Dann ging alles sehr rasch und innerhalb weniger Stunden wurde die Übersiedlung organisiert.“

Seit dem 16. März bis zum 4. Mai konnten von den Einsatzkräften alle Räumlichkeiten im ASKÖ-Klubhaus genutzt werden. Zudem wurden das gesamte Inventar, wie Küche, die komplette Infrastruktur (Strom, Internet) sowie alle Getränke den Rotkreuz-Mitarbeitern kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Hilfe als Selbstverständlichkeit 

Auch in Langenstein zögerte der ATSV nicht lange, als ihm die Bitte übermittelt wurde, das Vereinsgelände für den Drive-In nutzen zu dürfen. „Nachdem die Halle frei stand, war es für den Obmann und mich eine Selbstverständlichkeit, das Rote Kreuz zu unterstützen und hier auszuhelfen“, ist Bürgermeister und ATSV-Präsident Christian Aufreiter auch heute noch von der Freigabe des Geländes für das Rote Kreuz überzeugt.

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