Mauthausenerin Barbara Felbermayr ist als Leihoma im Einsatz
MAUTHAUSEN. Für Barbara Felbermayr aus Mauthausen war schon lange klar: „Wenn ich einmal in Pension gehe, möchte ich Leihoma werden.“ Schon früher hat sie gerne auf Kinder aus der Familie und dem Freundeskreis aufgepasst. Heute erfüllt sie sich diesen Wunsch beim Omadienst des Katholischen Familienverbandes OÖ.

„Ich möchte den Kindern Freude und Liebe schenken und gleichzeitig jungen Familien helfen“, erzählt Barbara Felbermayr. Gemeinsam wird gespielt, gebastelt und gelesen – und natürlich auch draußen Zeit verbracht. „Fangenspielen, Versteckenspielen oder einfach die Natur entdecken – das hält jung und fit“, ergänzt die Mauthausenerin. Für sie sei die Zeit mit den Kindern auch eine Art Therapie: „Ich genieße es sehr und freue mich jedes Mal, wenn ich das Strahlen in den Augen der Kinder sehe.“
13 Leihomas im Bezirk Perg
Auch die Eltern sind dankbar für diese Unterstützung. Gerade wenn Großeltern noch berufstätig sind oder nicht in der Nähe wohnen, ist es für Familien oft schwierig, eine verlässliche Betreuung zu organisieren. Der Omadienst des Katholischen Familienverbands OÖ vermittelt sogenannte „NannyGrannys“ – besser bekannt als Leihomas – an Familien und Alleinerziehende, die eine liebevolle Betreuung für ihre Kinder suchen. Im Bezirk Perg sind derzeit 13 Frauen im Einsatz.
Frauen jeden Alters gesucht
Die Leihomas kommen zu den Kindern nach Hause und werden so zu einer wichtigen Bezugsperson im Familienalltag. Da die Nachfrage nach dieser Form der Betreuung groß ist, werden laufend Frauen jeden Alters gesucht, die Freude daran haben, Kinder einige Stunden pro Woche zu betreuen.
„NannyGranny zu werden ist einfach. Bei einem persönlichen Kennenlernen erklären wir gerne alles rund um den Omadienst. Leihoma zu sein ist eine wunderschöne und erfüllende Aufgabe“, betont Barbara Mayr, Koordinatorin für Oberösterreich – und selbst als Leihoma tätig. Mehr Infos: www.omadienst.info


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