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MAUTHAUSEN. Leonie Ecker ist eine von drei Lehrlingen zur Karosseriebautechnikerin im Bezirk Perg. Tips hat mit der 17-Jährigen anlässlich des bevorstehenden Frauentags am 8. März gesprochen, wie es ist, in einem männerdominierten Bereich zu arbeiten.

Leonie Ecker ist im zweiten Lehrjahr zur Karosseriebautechnikerin. (Foto: Autohaus Wipplinger)
Leonie Ecker ist im zweiten Lehrjahr zur Karosseriebautechnikerin. (Foto: Autohaus Wipplinger)

„Ich bin froh, in einem männerdominierten Beruf zu arbeiten und kann mir auch nichts anderes mehr vorstellen. Eine bessere Hilfeleistung meiner Gesellen gibt es kaum. Von Anfang an wurde ich herzlich im Autohaus aufgenommen“, meint Ecker, die sich im zweiten Lehrjahr im Autohaus Wipplinger in Mauthausen befindet. Die Herausforderung, beschädigte Autos reparieren zu können, hat die 17-Jährige zu diesem Lehrberuf bewogen.

Für viele Frauen ist es eher unvorstellbar, in einem Bereich zu arbeiten, bei dem derart viel mit Autos, Technik und Maschinen gearbeitet wird. Viele Frauen lassen sich abschrecken und wählen einen für sie traditionelleren Lehrberuf.

„Nach meiner Lehre kann ich mir weiterhin vorstellen, als Karosseriebautechnikerin tätig zu sein. Da Abwechslung und Spannung zum Beruf gehören und das gefällt mir“, sagt Ecker über ihre Zukunftspläne. Unterstützung bekommt Leonie von ihrem näheren Umkreis: „Ich wurde von Anfang an bewundert, in diesem Beruf zu arbeiten. Familie und Freunde haben mich vom ersten Tag an unterstützt.“

Faszination Autos

Schon als kleines Kind hat sie sich für Autos interessiert. „Gespielt habe ich dennoch mit Puppen“, schmunzelt die Auszubildende. Sie sagt weiter: „Fasziniert hat mich schon immer diese Vielfalt der verschiedenen Formen und Farben der Autos. Abgesehen davon mag ich den Sound von diversen Autos.“

Laut ihr sollte man für den Beruf Genauigkeit, Handgeschick, Teamfähigkeit, Selbständigkeit und logisches Denken mitbringen, um erfolgreich zu sein.


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