Eine Garage voller Mitmenschlichkeit
RECHBERG. Das hatte sich das Team Diakonie der Pfarre Rechberg nicht im Traum vorstellen können, welche Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität ein spontaner Spendenaufruf für Ukraine-Flüchtlinge auslösen würde. Innerhalb von nur zwei Tagen übernahmen die Teammitglieder gemeinsam mit weiteren Freiwilligen in der Pfarrhofs-Garage unzählige Kartons mit Hilfsgütern.

Das Leid der Menschen in der Ukraine erschüttert auch die Rechbergerinnen und Rechberger. Den Transport ins Ardagger Zwischenlager der Hilfsorganisation ORA übernahm Martin Raab mit einem von seinem Arbeitgeber Pilshofer zur Verfügung gestellten Lkw. In weiterer Folge wurden die dringend benötigten Güter nach Rumänien und Moldawien verfrachtet. Von dort gehen die Sachspenden zu den Flüchtenden. Dem Spendenaufruf waren auch die Pfarren Windhaag, Schwertberg und Münzbach gefolgt. „Ganz besonders dankbar und berührt sind wir über die tolle Summe an Geld-Spenden: Fast 5000 Euro konnten wir von der Bevölkerung zur Unterstützung der Kriegsvertriebenen entgegennehmen, 800 Euro davon kamen von der Katholischen Frauenbewegung Rechberg!“, erzählt Initiatorin Maria Raab begeistert. Mit 1900 Euro wurden Hygieneartikel, Babynahrung, Windeln sowie haltbare Nahrungsmittel bei den Nahversorgern eingekauft, um damit weitere zahlreiche Familienpakete zur schnüren. Der Rest wurde überwiesen. „Unser ganz großes Dankeschön geht an alle Spender und freiwilligen Helfer“, so Raab.


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