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SCHWERTBERG. 26 ukrainische Flüchtlinge fanden in Schwertberg bislang Zuflucht, davon drei Familien in einem leerstehenden Trakt des Seniorenheimes und einer Wohnung der Gemeinde. Ein Willkommensfest sorgte nun für das Kennenlernen untereinander.

Das Willkommensfest in Schwertberg vernetzte die Ukrainer untereinander. (Foto: Gemeinde Schwertberg)

Am 31. März lud Bürgermeister Max Oberleitner alle Flüchtlinge und ihre Gastfamilien in den Festsaal des Seniorenheimes, um die geflohenen Ukrainer miteinander zu vernetzen, Kontaktdaten auszutauschen und Unterstützung zu organisieren, wo noch Hilfe benötigt wurde. „Ein Dank gebührt unseren beiden Lenas, die vor vielen Jahren aus der Ukraine nach Schwertberg zogen, hier ihre neue Heimat fanden und nun freiwillig als Dolmetscher helfen beziehungsweise ihren Landsleuten als erste Anlaufstelle bei Fragen und Anliegen dienen“, so Bürgermeister Max Oberleitner.

Große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung

So wurden in den Wochen davor von der Bevölkerung viele Sachgüter gesammelt. Die Volkshilfe spendete Betten und Putzmittel, die Perger Lions lieferten fehlendes Mobiliar und Küchenutensilien an, die Firma Pfanner verschenkte Fruchtsäfte. Das Bauhofteam richtete das Quartier für die Flüchtlinge im ehemaligen EKIZ des Seniorenheimes ein. Die Gemeinde ließ sogar eigene Duschkabinen errichten. Das Begräbnisquartett des Musikvereins Schwertberg organisierte auf Initiative von Erich Schöfl ein Benefizkonzert und spendete 1.000 Euro ihres Erlöses für die Flüchtlingshilfe im Ort.

Die Flüchtlinge wollen so schnell als möglich Deutsch lernen und viele von ihnen auch gleich Arbeit finden. Bürgermeister Max Oberleitner versprach weiterhin volle Unterstützung und das jüngste Kursangebot „Mama lernt Deutsch“ für die Flüchtlinge zu erweitern.


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