„Es gibt für mich kein sinnvolleres Hobby als die Freiwillige Feuerwehr“

Mag. Melanie Mai Tips Redaktion Mag. Melanie Mai, 02.05.2022 09:45 Uhr

MAUTHAUSEN. Am Mittwoch, 4. Mai, ist der Internationale Tag der Feuerwehren. Aus diesem Anlass sprach Tips mit dem 29-jährigen Mauthausener Felix Windner, der sich seit vielen Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Haid engagiert und mittlerweile auch bei der Betriebsfeuerwehr in Linz arbeitet.

Felix Windner ist seit 2005 bei der Feuerwehr Haid. Das heißt, im zarten Alter von zwölf Jahren trat er offiziell der Feuerwehr bei. „Es gibt für mich keine dankbarere und sinnvollere Freizeitbeschäftigung, als sich bei der Feuerwehr zu engagieren“, sagt Windner. Die Bedeutung der Feuerwehr beschreibt er für sich so: „Menschen aus bedrohlichen Situationen zu befreien. Die Möglichkeit, Fahrzeuge und Gerätschaften zu bedienen, die man sonst nicht hätte. Ein Treffpunkt für Freunde. Ganz dem Motto: ‚Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!‘“

Motivation als Voraussetzung für die Feuerwehr

Gerade die Gemeinschaft unter den Feuerwehrkameraden ist für viele ein Ansporn, der Blaulichtorganisation beizutreten. Natürlich bleiben auch immer wieder Einsätze in bleibender Erinnerung. Das bestätigt auch der Mauthausener: „Die ersten Einsätze waren die, die für mich am stärksten in Erinnerung geblieben sind. Egal ob Verkehrsunfall, Hochwasser, Brand oder Sturmschaden.“ Laut ihm sind für die Freiwillige Feuerwehr keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. „Gesund und motiviert reicht. Der Rest kommt von allein“, wie Windner sagt, der seit Kurzem auch bei der Betriebsfeuerwehr im Chemiepark Linz arbeitet. Über sein dortiges Aufgabengebiet sagt der 29-Jährige: „Neben den zahlreichen Übungen, die uns auf alle Eventualitäten vorbereiten, sind wir auch technische Dienstleister der Betriebe im Chemiepark.“

Nachwuchs ist vorhanden

Die Feuerwehren dürfen sich immer wieder über junge Neuzugänge freuen, so auch bei der Feuerwehr Haid in Mauthausen. Das bestätigt auch Windner: „Wir sind stolz, seit 1990 ununterbrochen junge Burschen motivieren und begleiten zu können. Viele bleiben uns dann auch im Aktivstand erhalten.“

Coronabedingt mussten in den letzten zwei Jahren viele beliebte Feuerwehrfeste abgesagt werden. Doch gerade diese Einnahmequelle ist für die Kameraden von Bedeutung: „Die Feuerwehren werden vom Land und Gemeinden unterstützt, jedoch sind Veranstaltungen wie Bewerbe und Feste erforderlich, um die Schlagkraft zu erhalten“, betont Windner, der letztes Jahr gemeinsam mit seiner Frau Lisa Nachwuchs bekommen hat. Ob sich der kleine Leonhard in ein paar Jahren auch bei der Feuerwehr engagieren wird? „Ich werde meinem Sohn natürlich die Welt der Feuerwehr schmackhaft machen. Aber er darf selbst über seinen Weg bestimmen“, sagt der Feuerwehrmann.

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