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MAUTHAUSEN/ST. PANTALEON. Vergangene Woche wurde auf der Donaubrücke ein Radargerät installiert, was bei vielen Pendlern für Ärger sorgte. Derzeit werden noch Probemessungen durchgeführt, um zu prüfen, ob eine solche Maßnahme die Geschwindigkeit der Fahrzeuge reduziert.

Auf der Donaubrücke Mauthausen wirkt aktuell die Geschwindigkeit der Fahrzeuge gemessen. (Foto: Leeb)

Nachdem die geplante neue Donaubrücke aller Voraussicht nach erst frühestens 2027 in Betrieb genommen werden kann, ist es unbedingt erforderlich, die möglichst uneingeschränkte Befahrbarkeit der bestehenden Brücke trotz fortschreitender Zustandsverschlechterung der Stahlkonstruktion durch entsprechende Maßnahmen zu sichern, heißt es von der Bezirkshauptmannschaft Perg in einer Information. Dafür werden einerseits regelmäßige Sanierungsarbeiten vorgenommen. Andererseits ist es jedoch auch erforderlich, zusätzlich die Schwingungen und die damit verbundene dynamische Beanspruchung der Brücke von rund 21.000 Fahrzeugen pro Tag zu reduzieren.

Laut Gutachten eines Bauwerkprüfers kann dies nur durch eine allgemeine 30 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung im Brückenbereich erreicht werden. Aus diesem Grund wurden durch die zuständigen Verkehrsbehörden BH Perg und Amstetten im Mai bereits Verkehrszeichen aufgestellt. Ein Großteil der Fahrzeuglenker hat sich daran aber nicht gehalten. Als erste Zusatzmaßnahme wurden im Juli direkt am Brückengeländer zusätzlich elektronische Anzeigetafeln montiert. „Diese Maßnahme hat die Situation zwar verbessert, aber weiterhin hält leider ein großer Teil der Verkehrsteilnehmer diese alternativlose Geschwindigkeitsbeschränkung nicht ein“, so Pergs Bezirkshauptmann Werner Kreisl.

Entscheidung über erstes Fix-Radar im Bezirk

Über den Sommer wurden daher weitere Maßnahmen geprüft, u. a. die Installierung eines fixen Radargerätes. Vergangenen Mittwoch wurde ein Probegerät montiert. Sobald die Ergebnisse dieser Untersuchungen vorliegen, kann eine rein fachliche Entscheidung getroffen werden, ob ein Radarkasten (es wäre der erste im Bezirk) die Lösung sein kann.


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