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PERG/BAUMGARTENBERG. Abnehmen und sportlicher werden. Das ist für viele Menschen der Neujahrsvorsatz Nr. 1. Die beiden Fitnessexperten Bernhard Müller und Katharina Freinschlag raten: „Eher kleine Ziele setzen, dafür an diesen aber wirklich konsequent dranbleiben.“

Auch privat ein Paar: Katharina Freinschlag und Bernhard Müller. (Foto: Boris Mitterlehner)
Auch privat ein Paar: Katharina Freinschlag und Bernhard Müller. (Foto: Boris Mitterlehner)

Nach der Völlerei an den Weihnachtsfeiertagen wollen viele Menschen gesünder und fitter ins neue Jahr starten. Bernhard Müller, Diplomierter Fitness- und Gesundheitstrainer sowie Inhaber des Perger und Amstettner Mandu-Studios, wird derzeit oft nach Ratschlägen gefragt, wie man denn dem Winterspeck am besten zu Leibe rücken könnte.

Die Dosis an Bewegung langsam steigern

Der 35-jährige Baumgartenberger Sportprofi rät in diesem Zusammenhang, sich die Ziele nicht allzu hoch zu stecken: „Wichtig ist die Freude an der Bewegung, das Dranbleiben und die Regelmäßigkeit! Dann kann man die Dosis langsam steigern.“

Welchen Sport man mache, sei eigentlich egal. „Hauptsache, man baut überhaupt Bewegung in sein Leben ein“, so Müller, der auch viele ältere Personen zu seinen Stammkunden zählt, denn: „Sport und Krafttraining ist eine wirksame Vorbeugung gegen Rückenschmerzen und Stürze. Immer mehr Menschen aller Altersklassen erkennen das und bringen mit gezieltem Training mehr Lebensqualität in ihren Alltag“, erklärt er.

Schlank-Sein allein sagt nicht viel über Gesundheit aus

Seine Lebensgefährtin Katharina Freinschlag, ausgebildete Ernährungstrainerin, ist ebenfalls von einem ganzheitlichen Zugang zum Thema Ernährung und Sport überzeugt: „Dünn bedeutet nicht automatisch gesund. Es gibt viele sehr schlanke Menschen, denen aber Vitalstoffe fehlen, die sich müde und kraftlos fühlen, an Essstörungen leiden und oft mental angeschlagen sind, da sich die Gedanken nur noch um Perfektionismus und Äußeres drehen.“ Die Baumgartenbergerin rät, sich Gedanken zu machen, welche gesunden Lebensmittel man wirklich gerne mag und diese dann regelmäßig in den Speiseplan einzubauen. Viel hält die 30-Jährige von der 70/30-Regel: „Wenn man es schafft, sich zu 70 Prozent gesund zu ernähren, kann der Körper auch die 30 Prozent an weniger optimalen Lebensmitteln gut ausgleichen.“

Mit gesundem Frühstück in den Tag starten

Die Fachfrau schlägt vor, gleich in der Früh eine nährstoff- und vitalstoffreiche Speise zu sich zu nehmen. „Wer den Tag mit einem hochwertigen Frühstück beginnt, schafft es auch bei den weiteren Tagesmahlzeiten leichter, zu einer gesunden statt zu einer ungesunden Speise zu greifen“, so Freinschlag, die auch Kochkurse zu diesen Themen gibt. Wichtig findet sie es auch, den Körper zu entgiften, den Darm zu reinigen und die Stoffwechselfunktionen wieder zu aktivieren. Nähere Infos: www.rightway.at


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