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SCHWERTBERG. Mit vielen aktuellen Informationen und einer großen Portion Optimismus wurden die zahlreichen Besucher des Neujahrsempfangs gestern im Schwertberger Volksheim ausgestattet. Bürgermeister Max Oberleitner gab einen umfassenden Überblick über das Geschehen in der Gemeinde. Der frühere „Tante Fanny“-Chef, Autor und Netzwerker Gerhard Hinterkörner ließ in seinem Vortrag Pessimisten keine Chance.

  1 / 9   Bürgermeister Max Oberleitner (li.) mit Gerhard Hinterkörner und Glücksbotschafterin (Foto: Gerlinde Riegler-Aspelmayr)

Angesichts der vielen Krisen, von denen die Welt gebeutelt wird, fällt es nicht immer leicht, positiv zu denken und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Genau dazu motivierte Gerhard Hinterkörner aber in seinem Vortrag. Kurzweilig und unterhaltsam berichtete der 60-jährige Schwertberger anhand vieler Situationen aus seiner langen Unternehmerbiografie darüber, welche Auswirkungen es haben kann, wenn Pessimisten an entscheidenden Positionen sitzen. Hinterkörner machte keinen Hehl daraus, was er von der Spezies der Schwarzseher und Bedenkenträger hält und ermutigte die Zuhörer, mit vorwärtsgewandtem Denken, Mut und Zuversicht das neue Jahr zu beginnen. Krisen- und Umbruchzeiten seien auch immer Zeiten neuer Chancen. Man könne jammern und dem Alten hinterhertrauern oder neue, innovative Wege beschreiten.

Facelifting für Ortszentrum

Dazu rief auch Bürgermeister Max Oberleitner zuvor in seiner langen und informativen Präsentation auf. Dabei spannte der Ortschef anhand einer Powerpoint-Präsentation den Bogen von aktuellen Entwicklungen und neuesten Bevölkerungszahlen, über die vielen begonnenen und anstehenden Bauprojekte bis hin zu visionären Ausblicken - konkret die Zukunft des Schwertberger Zentrums betreffend. Dieses werde in den nächsten Jahren sukzessive einem Facelifting unterzogen. Die Neugestaltung gehe Hand in Hand mit dem Bau des Gesundheitszentrums.

Maßnahmen gegen Leerstände

Vom Gesundheitszentrum bis zum Gemeindeamt, das ebenfalls erneuert wird, wird es eine Baum-Allee mit Gehverbindung geben, so Oberleitner. Tolle Förderungen biete in diesem Zusammenhang auch das Revitalisierungsprogramm, das von Land OÖ und EU ins Leben gerufen wurde, um Leerständen in Ortszentren entgegenzuwirken. Mehr als 20 bisher gemeldete Objekte könnten mit Geld aus diesen Töpfen erneuert werden.

Kindergarten-Zubau und Schulsanierung

Neben Neubauten wie dem Gesundheitszentrum, dem Schwertberger Feuerwehrzeughaus und der Umgestaltung des ehemaligen Grafenspitals in ein Internat stehen in Zukunft auch ein Kindergarten-Zubau sowie die Sanierung der Schule an.

Renaturierungsmaßnahmen auch an der Aist

Zusätzlich zur der bereits begonnenen Renaturierung des Poneggenbaches sollen nun auch Teile der Aist renaturiert werden. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch bei diesem Projekt wieder sehr hohe überregionale Förderungen in Anspruch nehmen können“, kündigte Oberleitner an.

Kampf dem Hangwasser

Viel Geld wird 2024 auch wieder für den Hangwasserschutz in die Hand genommen. Seit 2017 wurden bereits über vier Millionen Euro in den Schutz der Bevölkerung vor Hangwasser investiert. Auf der Broat’n und im Bereich der Ludwig Wahl-Straße entstehen neue Rückhaltebecken.

Generalverkehrskonzept wird realisiert

Neuigkeiten gibt es auch bezüglich des geplanten Generalverkehrskonzeptes: Ein Verkehrsplanungsbüro wurde beauftragt. Dieses wird 2024 das Schwertberger Verkehrsgeschehen genau analysieren und ein entsprechendes Konzept ausarbeiten.

Integration im Fokus

Besonderes Augenmerk möchte man 2024 auch dem Thema Integration schenken. So werden etwa „Mama lernt Deutsch“-Kurse verstärkt angeboten. Weiters läuft ein Projekt, das den Dialog mit Migranten fördern soll. Gesucht werden Vorbilder, die positive Beispiele vorleben oder bei Konflikten vermitteln.

Umrahmt wurde die gut besuchte Veranstaltung wieder sehr gelungen vom Musikverein. Die FF Schwertberg sorgte für Speis und Trank.


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